• QUALITÄT.

    LEIDENSCHAFT. VIELFALT.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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ARD PREISTRÄGER - BLÄSERQUINTETT

 

Magali Mosnier - Flöte
Sebastian Manz – Klarinette
Ramón Ortega Quero – Oboe
Marc Trenel – Fagott
David Fernandez Alonso - Horn

 

Fünf Bläser – fünf Solisten – fünf begeisterte Kammermusiker, welche bereits seit einigen Jahren in verschiedenen Formationen sehr erfolgreich gemeinsam arbeiten und musizieren, werden ab Sommer 2017 in dieser spannenden Formation das Publikum zu begeistern wissen.

Alle sind erste Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München.Ramón Ortega Quero war 1. Preisträger im Fach Oboe 2007 und ist seit 2008 Solo-Oboist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Chefdirigent Mariss Jansons. In der Saison 2010/11 war er, ausgewählt von der Kölner Philharmonie, dem Festspielhaus Baden-Baden und der Elbphilharmonie Hamburg, im Programm der European Concert Hall Organisation ECHO auf allen wichtigen Konzertbühnen Europas zu hören. Seine Debut CD mit dem Titel „Shadows“ erschien im Oktober 2010 beim Label Solo Musica und erhielt im Oktober 2011 den ECHO Klassik in der Kategorie „Nachwuchskünstler des Jahres“. Seitdem sorgt der junge Spanier weltweit für Furore. Konzerte in ganz Europa, in Asien und in den USA zeugen von seiner hervorragenden Qualität als Solist und Kammermusiker zugleich. Weitere erfolgreiche CD-Aufnahmen beim Label Berlin Classics runden das Bild hervorragend ab.Der Klarinettist Sebastian Manz errang 2008 den seit 40 Jahren  in seinem Fach nicht mehr vergebenen 1. Preis; und unmittelbar darauf folgten Auftritte u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart und der Deutschen Radio Philharmonie. Als Kammermusiker war er bei den Festivals in Salzburg, Luzern, Mecklenburg-Vorpommern, Ludwigsburg, Heidelberg und im Rheingau zu Gast als Solist spielt er mit allen bedeutenden Orchestern in Europa, Asien und Südamerika. Sebastian Manz erhielt 2011 einen ECHO Klassik in der Kategorie „Nachwuchskünstler des Jahres“ für seine herausragende Aufführung des Klarinettenkonzerts von Mozart. Im Februar 2017 erschien beim Label Berlin Classics eine von der Presse gefeierte CD mit der Gesamteinspielung der Werke für Klarinette von Weber. Seit 2010 ist Sebastian Manz Solo-Klarinettist des SWR Symphonieorchesters. Magali Mosnier erhielt 2004 den ersten Preis sowie den Publikumspreis. Konzertauftritte führen sie in wichtige Musikzentren und zu Festivals wie Salzburger Festspiele, Rheingau Musik Festival, Les Folles Journées, Budapest Spring, Salzburger Mozarteum, Théâtre des Champs Elysées, Musikverein Wien, Festspielhaus Baden-Baden, Konzerthaus Dortmund, Konzerthaus und Philharmonie Berlin, Kölner Philharmonie, Concertgebouw Amsterdam, Stadtcasino Basel, Hamburger Laeiszhalle, Münchner Herkulessaal. Sony Classical veröffentliche 2015 Magali Mosniers dritte CD. Zusammen mit dem Münchener Kammerorchester hat sie Mozarts Flötenkonzerte eingespielt. Als begehrte und begeisterte Kammermusikerin konzertiert sie mit Künstlern wie Renaud und Gautier Capuçon, Antoine Tamestit, Xavier de Maistre, Isabelle Moretti, Eric Le Sage, Martin Stadtfeld, Nicholas Angelich, Nicolas Altstaedt, dem Quatuor Ebène sowie den Schlagzeugern des Orchestre de Paris. Magali Mosnier ist Soloflötistin des Orchestre Philharmonique de Radio France.David Alonso erhielt im Jahr 2000 als Hornist und Mitglied des Miró Ensembles den 1. Preis und den Publikumspreis in München. Seither spielte er beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, ehe er 2006 seine Stelle als Solo-Hornist beim Orquestra de la Comunidad Valencia antrat. Er war in renommierten Konzerthäusern wie u.a. dem Concertgebouw Amsterdam, der Berliner Philharmonie, dem Musikverein Wien sowie der Royal Albert Hall London zu Gast und konzertierte weltweit auf Festivals. Seit 4 Jahren ist er Solo-Hornist der Rotterdamer Philharmoniker. Seine Begeisterung für Kammermusik prägt sein weiteres musikalisches Schaffen.Diese Begeisterung für die Kammermusik teilt auch der Fagottist Marc Trénel, der 2008 den 1. Preis erhielt. Er musizierte gemeinsam mit Orchestern wie dem MDR Sinfonieorchester, der Nederlands Radio Kamerphilharmonie, dem Mahler Chamber Orchestra und dem Chamber Orchestra of Europe und ist Solo-Fagottist im Orchestre de Paris.

KONZERT 5 - SONNTAG, 23. JULI 2017, 11.00 Uhr

PROGRAMM MIT HÖR- UND VIDEOBEISPIELEN

Ervín Schulhoffs Biographie dokumentiert ein Künstlerdasein zwischen innerer Ruhelosigkeit und äußerer Not, wie es für viele jüdische Intellektuelle der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts typisch war. Sein „Divertissement“ komponierte er im März 1927. Der Gutachter der Universal-Edition bemerkte: „Recht amüsante Stücke, die von den Bläservereinigungen wohl aufgegriffen werden dürften. Leicht sind sie allerdings nicht, es kommen nur gute Bläser in Betracht.“ Der Verlag nahm die Komposition dennoch nicht an. Uraufgeführt wurden sie 1929 im Prager „Verein für moderne Musik“.

Olivier Truan absolvierte sein Studium am Berklee College of Music in Boston und promovierte «Magna cum laude». Nach zusätzlichen Studien an der Manhattan School of Music und der Musikakademie Basel spielte er zahlreichen Aufnahmen ein und konzertierte unter anderem mit Dee Bridgewater, Lew Soloff und Rick Margitza. Sein Duett „The Chase“ („Die Jagd“) für Klarinette und Flöte ist den beiden Bläsern Ariel Zuckermann und Michael Heitzler auf den Leib geschrieben und bewegt sich an der Grenze zum Unspielbaren.

Holzbläser waren für Nielsen das „natürlichste Instrumentarium“. Nachdem er 1921 das Dänische Bläserquintett mit Werken Mozarts gehört hatte, komponierte er im darauf folgenden Jahr sein Bläserquintett als sein letztes Werk der Kammermusik. Es wurde am 30. April 1922 in Göteborg zum ersten Mal aufgeführt. Die offizielle Premiere fand ein halbes Jahr später mit den Musikern des Kobenhavns Blaeskvintet in Kopenhagen statt.

Da Mozart kein Bläserquintett geschrieben hat, müssen  Musiker auf Bearbeitungen der Stücke zurückgehen, die er Im Winter 1790/91 für die Flötenuhr im Wachsfigurenkabinett des Grafen Deym in Wien gemacht hat. Dazu gehört auch „Adagio und Allegro“ KV 594.

„Gern wäre ich der geistige Enkel von Großväterchen Haydn“ sagte der aus einer Musikerfamilie stammende französische Komponist Jean Francaix einmal. Von Strawinsky war er nur flüchtig beeinflusst und auch der Groupe des Six blieb er nur kurz verbunden. Wenn überhaupt, dann stand er Francis Poulenc nahe, mit dem er die Vorliebe für Spielarten des Neoklassizismus teilte, eines Komponierens also, das, meist unter Einbeziehung moderner Techniken, ältere Stilrichtungen aufgriff und sich als Abkehr vom romantischen „Schwulst“ verstand. Das erste Bläserquintett ist 1948 entstanden und seinen Holzbläserfreunden des Orchestre National de Paris gewidmet.