• KAMMERMUSIKTAGE METTLACH

     

    Traditionsfestival für Klassikfeinschmecker

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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KONZERT 7 - SONNTAG, 06. AUGUST 2017, 11.00 Uhr

REINHOLD FRIEDRICH - TROMPETE

 

 

Reinhold Friedrich, geboren in Weingarten/Baden, ist seit seinem Erfolg beim ARD- Wettbewerb 1986 auf allen wichtigen Podien der Welt zu Gast. Sein Debüt bei den Berliner Festwochen erfolgte 1982 mit „Sequenza X“ von Luciano Berio sowie das Debüt im Wiener Musikvereinsaal 1994 mit dem Trompetenkonzert von Joseph Haydn gespielt auf der historischen Klappentrompete beschreiben das große Spektrum seiner Aktivitäten. 2003 ernannte Claudio Abbado (†) Reinhold Friedrich zum ständigen Solo- Trompeter des Lucerne Festival Orchestra. Daneben ist er künstlerischer Leiter des Brass Ensembles des Lucerne Festival Orchestra.

Für Reinhold Friedrich gehören Neue und Alte Musik in der Auseinandersetzung mit dem Werk zusammen und bilden keinen Gegensatz. So musizierte er mit Capriccio Basel, dem Orchestre des Champs-Élysées und der Wiener Akademie auf historischen Instrumenten. Auf der anderen Seite stehen Ur- und Erstaufführungen von Wolfgang Rihm, Sir Peter Maxwell Davies, Carola Bauckholt, Hans Werner Henze, Adriana Hölszky, Nicolaus A. Huber, Rebecca Saunders und Caspar Johannes Walter. Dabei sind Solokonzerte wie „Eirene“ von Herbert Willi (Wergo) und „Nobody knows de trouble I see“ von Bernd Alois Zimmermann (CD-Einspielung ausgezeichnet mit dem ECHO-Klassik) besonders wichtige Bestandteile seines breitgefächerten Repertoires.

THOMAS DUIS - KLAVIER

 

Thomas Duis, 1958 in Frankfurt am Main geboren, gehört heute zu den renommierten Pianisten in Deutschland.
Während seiner Ausbildung in Wiesbaden, Hannover und Leeds, verbunden mit Meisterkursen und Anregungen namhafter Musiker, gewann Thomas Duis viele Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Als Stipendiat der Deutschen Studienstiftung und des Deutschen Musikrats wurde er u.a. in Amerika (Maryland, Salt Lake City,), Australien (Sydney), Südafrika (Pretoria), Israel (Tel Aviv) und in Europa (Athen, Köln, Leeds, Vercelli; Bordeaux, Senigallia, München) mit Preisen überhäuft. Daraus resultierten Schallplattenverträge mit bekannten Labels wie EMI, Capriccio, Orfeo, MDG, CPO, Telos music und Konzertengagements weltweit.

Neben Konzerten als musikalischer Botschafter des Goethe-Instituts in Ankara, Athen, Atlanta, Bordeaux, Istanbul, London, Manchester, Toulouse und Warschau, sowie fast allen Ländern des nahen Ostens und Nordafrikas führten Einladungen u.a. in das Sydney Opera House, nach Melbourne, Neuseeland, Hongkong, Peking, Shanghai, Moskau, Jerusalem, Tel Aviv, Johannesburg, nach New York, Boston, Chicago, Miami, Salt Lake City, Vancouver, Dallas, Fort Worth, Paris, Bordeaux, Turin, Mailand, Athen und in die großen Deutschen Konzertsäle.
Konzerte bei Festivals wie Schleswig Holstein und Mecklenburg Vorpommern, Rheingau Musikfestival, Klavierfestival Ruhr, Ludwigsburg, Kissinger Sommer, Braunschweig Classix, Musikfestspiele Saar, Maifestspiele Dresden, Enesco Festival in Bukarest, Echternach, Harrogate, Auftritte als Solist namhafter Orchester, im Klavierrezital oder als Kammermusikpartner führten zu überschwenglichen Rezensionen. Die Süddeutsche Zeitung beschreibt ihn als legitimen Nachfolger von Wilhelm Backhaus, die Welt beschreibt Thomas Duis als einen der besten Pianisten seiner Generation, ebenso die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Der Bonner Generalanzeiger sieht ihn gar auf dem „unbestreitbaren Weg zur Weltspitze“.
Konzerte mit herausragenden Musikern wie Frank Peter Zimmermann, Maxim Vengerov, Sergej Krylow, Reinhold Friedrich, Dieter Klöcker, Eduard Brunner,  Wolfgang Meyer, Laurent Albrecht Breuninger, Joshua Bell, Gustav Rivinius, den Mitgliedern des Mannheimer Streichquartetts, dem Auryn-Quartett, dem Tokyo String Quartet, dem Consortium Classicum, aber auch CD- und Rundfunkproduktionen, teilweise mit Auszeichnungen wie dem Deutschen Schallplattenpreis prämiert; dokumentieren seine musikalische Vielfalt. Diese wird wiederum durch Erfolge in der Lehrtätigkeit unterstrichen.

Thomas Duis wurde 1994 eine Professur im zentralen künstlerischen Hauptfach Klavier an der Musikhochschule Graz erteilt, 1998 folgte er dem Ruf nach Saarbrücken. Studenten seiner Klasse haben Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen, wurden Stipendiaten namhafter Stiftungen und konzertieren im In- und Ausland. Thomas Duis wurde 2007 zum Officier dans l`ordre des Palmes academiques ernannt
Von 2004 bis 2012 war Thomas Duis Rektor der Hochschule für Musik Saar.

PROGRAMM

Jules Charles Pennequin, Komponist, Orchesterdirigent, Violonist und Lehrer, lehrte am Conservatoire Bordeaux Kontrapunkt, Fuge und Komposition. Er wirkte als Dirigent der Société de Sainte-Cécile und feierte seine größten Erfolge in Spanien.

Der französische Komponist und Flötist Philippe Gaubert studierte am Conservatoire de Paris als Schüler Paul Taffanels, mit dem die „Méthode complète de flûte" verfasste. Ab 1897 war er Soloflötist der Pariser Opéra, ab 1919 Professor am Pariser Conservatoire. Sein „Cantabile und Scherzetto" für Kornett und Klavier hat er als Wettbewerbsstück für das Pariser Konservatorium komponiert. Es ist 1909 erschienen.

Wenn Brahms für Klavier komponierte, schrieb er zunächst Sonaten, dann zwischen 1862 und 1864 dVariationen-Zyklen und ab 1878 ausschließlich Charakterstücke. Eduard Hanslick bezeichnete sie als „Monologe am Klavier“.

Über Carl Höhne, den deutschen Kornett-Virtuosen und königlichen Kammermusikus an der Deutschen Oper Berlin, ist wenig bekannt. Seine „Slavische Fantasie“ von 1899 ist „in größter Freundschaft“ dem Kornettvirtuosen Herrn Fr. Werner gewidmet.

Seine musikalische Ausbildung genoß der spanische Komponist Manuel de Falla zwar vor allem in Paris, do so sehr ihn Debussy und Ravel auch beeinflußten, sind die Sujets seiner Werke doch spanisch. Seine „5 Cansiones populares Espanolas“, 1914 für Mezzosopran und Klavier herausgegeben. basieren auf alten spanischen Volksliedern, denen er aber eine Begleitung unterlegt hat, die bewusst auf Imitationen von Kastagnettengeklimper und Gitarrenakkorden verzichtet. Sie sind in vielen Bearbeitungen überliefert, die von de Falla selber gemacht oder zumindest akzeptiert, zum Teil nach dem Tod des Komponisten verfasst worden.

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Chaconne für Violine solo d-Moll BWV 1004
bearbeitet für Klavier von Ferruccio Busoni  

Frank Proto ist Komponist, Pianist, Kontrabassist und Jazzer. Seine Carmen-Phantasie verbindet in Arrangements drei Einleungsstück der Oper: Die Ouvertüre, die Aragonaise und das  Intermezzo (die Einleitung zum 4. und 3. Akt), sowie die Habanera. Die auch in der Fassung für Kontrabass und Klavier bekannte Phantasie ist von Friedrich für Trompete und Klavier bearbeitet worden.