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HERZLICH WILLKOMMEN BEI SR KLASSIK AM SEE

WILLKOMMEN BEI SR KLASSIK AM SEE

 

Klassik am See wird erstmals zu "SR Klassik am See". Damit bekennt sich der Saarländische Rundfunk als Sender der Region noch stärker zu dieser Veranstaltung, die man seit Jahren als das Klassik-Ereignis im Saarland bezeichnen darf.

„SR Klassik am See“ ist auch dieses Mal ein Ereignis  für Jung und Alt, für Klassik-Liebhaber und solche, die Musik unter freiem Himmel mit Open-Air-Feeling genießen wollen.

„SR Klassik am See“ bedeutet in diesem Jahr „Rausch und Ekstase“ zu den hypnotischen Klängen von Ravel und Rachmaninow vor der traumhaften Kulisse am Losheimer See. Das großartige Programm unserer Deutschen Radio Philharmonie wird dirigiert von dem japanischen Stardirigenten Toshiyuki Kamioka; mit dabei ist der Klaviermagier Bernd Glemser. Seien Sie gewiss, es wird ein unvergesslicher Sommerabend!

Die Open Air-Gala steht jedes Jahr fest in meinem Kulturkalender und ich hoffe, dass ich sie 2016 erneut mit vielen anderen Musik begeisterten Menschen teilen kann.

 

Ihr Thomas Kleist

Intendant des Saarländischen Rundfunks

PROGRAMM - „RAUSCH UND EKSTASE!“

Samstag, 16. Juli 2016 · 20 Uhr · Strandbad Losheim

 

Erleben Sie einen der charismatischsten Dirigenten unserer Zeit, Toshiyuki Kamioka (neuer Music Director des New Japan Philharmonic, Tokio sowie neuer Chefdirigent der Copenhagen Phil), den „Klangmagier“ am Klavier, Bernd Glemser, die großartige Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, und ein Programm, das „Rausch und Ekstase“ verspricht. Genießen Sie mit Tausenden Musikbegeisterten auf der Picknickwiese im herrlichen Strandbad Losheim am See das Klassik Ereignis des Jahres – und im Anschluss an das Konzert ein spektakuläres Höhenfeuerwerk.

I. Prélude (Allegro deciso). Im ersten Teil (c-Moll) des zweiteiligen Satzes dominiert der – instrumental und harmonisch viermal variierte - Marschrhythmus des provençalischen Weihnachtsliedes Marcho dei Rei („Marsch der Könige“), im zweiten Teil ein getragen-melancholischer, vom Saxophon intonierter Gedanke (As-Dur) und ein der männlichen Hauptfigur von Daudets Tragödie zugeordnetes „Liebesthema“ (C-Dur).
II. Minuetto (Allegro giocoso). Der tänzerisch angelegte Satz (c-Moll) stellt eine Mischung aus Scherzo und Walzer-Trio dar und erinnert an Musik des 18. Jahrhunderts.
III. Adagietto (Adagio). Der lediglich 34 Takte umfassende zart-gefühlvolle Satz (F-Dur) wird nur vom gedämpften Streichorchester gespielt.
IV. Carillon (Allegro moderato). Die Komposition entwickelt sich über einem glockenartigen Ostinato der Hörner und der Harfe (E-Dur), unterbrochen durch eine sicilianoartige, elegische Episode der beiden Flöten (cis-Moll).

Der erste Satz, Alborada, ist ein festlicher und stürmischer Tanz im Stil der Volksmusik der nordspanischen Region Asturien, der musikalisch den Sonnenaufgang feiert.
Der zweite Satz, Variazioni, beginnt mit einer Melodie der Hörner, die in Variationen von anderen Instrumenten oder Registern wiederholt wird.
Im dritten Satz, Alborada, wird der asturische Tanz aus dem ersten Satz erneut aufgegriffen. Beide Sätze sind bis auf die unterschiedliche Instrumentation und Tonart nahezu identisch.
Der vierte Satz, Scena e canto gitano („Szene und Zigeunerlied“), beginnt mit fünf Kadenzen – zunächst Hörner und Trompeten, dann Violine solo, Flöte, Klarinette und Harfe – über Wirbeln verschiedener Schlaginstrumente. Es folgt ein Tanz im Dreivierteltakt, der attacca in den letzten Satz übergeht.
Der fünfte Satz, Fandango asturiano, beruht ebenfalls auf einem kraftvollen Tanz der nordspanischen Region Asturien. Das Stück endet mit einer noch stürmischeren Fassung des Alborada-Themas.

Emanuel Chabrier

España (1883), Rhapsodie

Rhapsodie Espagnole


1. Prélude à la nuit
The movement is marked très modéré; the time signature is 3
4 and the key is A major. The whole movement is quiet, never rising above mezzo forte; the strings are muted throughout. As in the String Quartet of three years earlier Ravel places themes in the opening movement that recur in subsequent sections, most particularly the insistent opening theme, F–E–D–C sharp.[9]

2. Malagueña

This is the shortest of the four movements, and is marked "assez vif" ("fairly lively"). Malagueña refers to a flamenco dance from the southern Spanish province of Málaga, but Ravel's music here has only the 3
4 metre in common with the authentic dance.The movement is instead what the critic Noël Goodwin calls "more a romantic evocation of place and mood".Like the first movement, it is in the key of A, though slightly ambiguous as to whether it is major or minor. The movement ends quietly with a repeat of the four note phrase that opens the first movement.

3. Habanera
The movement, in 24 and switching between F sharp major and minor, is marked "assez lent et d'un rythme las" ("rather slow and with a drowsy rhythm").[9] Goodwin describes it as "beguiling and subtle in its expression of a thoroughly Spanish character and spirit".

4. Feria
Feria (Festival), in 68 and C major, is marked "assez animé" – "fairly lively". It is the longest of the four movements, and is the first point in the score at which Ravel, in Nichols's phrase allows "the élan that has so far been deliberately stifled" to break out. The boisterous carnival atmosphere has undertones of nostalgia, but exuberance triumphs and the work ends in a joyful burst of orchestral colour.

Maurice Ravel

Boléro

DEUTSCHE RADIO PHILHARMONIE SAARBRÜCKEN KAISERSLAUTERN

 

Die Deutsche Radio Philharmonie ist das jüngste deutsche Rundfunksinfonieorchester. 2007 aus der Fusion der beiden traditionsreichen ARD-Klangkörper, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken (SR) und dem Rundfunkorchester Kaiserslautern (SWR) entstanden, hat das Orchester in kürzester Zeit ein eigenes Profil gewonnen und sich seinen Platz unter den renommierten deutschen Rundfunkorchestern erspielt. Programmschwerpunkte bilden neben dem Vokalbereich das klassisch-romantische Repertoire sowie Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Auftragskompositionen und Deutsche Erstaufführungen von Andris Dzenitis, Dai Fujikura, Philippe Manoury, Robert HP Platz, Erkki-Sven Tüür und Xiaogang Ye erweitern das Repertoire um Orchesterwerke aus allerjüngster Zeit. Chefdirigent ist seit der Spielzeit 2011/12 der Brite Karel Mark Chichon, dessen Vertrag bis 2017 verlängert wurde. Er folgte Christoph Poppen, der die Position seit der Gründung des Orchesters 2007 inne hatte. Stanislaw Skrowaczewski ist dem Orchester seit vielen Jahren als Erster Gastdirigent verbunden. Pro Saison gibt die Deutsche Radio Philharmonie rund fünfundsiebzig Konzerte in Saarbrücken und Kaiserslautern, aber auch im Dreiländereck Deutschland – Frankreich – Luxemburg (Großregion SaarLorLux) und in Rheinland-Pfalz.

Das Orchester bespielt Konzertreihen in Karlsruhe, Mainz und Metz. Es ist zum wiederholten Male zu Gast bei Festivals wie den Musikfestspielen Saar, RheinVokal oder dem Mosel-Musikfestival. Debüts hat es beim „Festival Europäische Kirchenmusik“ in Schwäbisch-Gmünd und beim Festival Besançon. Tourneen führten in die Schweiz (2008), nach China (2009), nach Japan (2011) und 2012 Südkorea. Im Herbst 2014 findet die zweite Südkorea-Tournee des Orchesters statt, gefolgt von einem Konzert in Shanghai. Unter den Solisten und Dirigenten, mit denen das Orchester in 2014/15 zusammenarbeitet, sind so hochkarätige Künstler wie der Geiger Guy Braunstein, die Cellistin Alisa Weilerstein, die Pianisten Gabriela Montero und Rudolf Buchbinder, der Oboist Heinz Holliger, die Sängerinnen Elina Garanca und Angela Gheorghiu sowie die Dirigenten Reinhard Goebel, Myung-Whun Chung und Emilio Pomàrico. Die Konzerte werden in den Hörfunkprogrammen des Saarländischen Rundfunks, des Südwestrundfunks oder über die European Broadcasting Union gesendet. Im Fernsehen ist die Deutsche Radio Philharmonie im SR/SWR-Fernsehen und auf ARTE präsent. Zu der umfangreichen Orchester-Diskographie gehören neben den Gesamteinspielungen der Sinfonien von Brahms, Mendelssohn-Bartholdy, Tschaikowsky und Gouvy mehrere mit internationalen Preisen ausgezeichnete CDs. Zur Zeit arbeitet Chefdirigent Karel Mark Chichon an einer Gesamt-Aufnahme der Sinfonien Antonín Dvoráks, die bei Hänssler/SWR music erscheinen wird. Die Sinfonien Nr. 1 und Nr. 5 werden im Frühjahr 2015 erscheinen. Desweiteren sind CD-Produktionen mit Ingolf Turban (französische Violinkonzerte, cpo), Dvoráks Cellokonzert mit Simon Gaudenz (Oehms) und Mozarts Violinkonzerte mit Lena Neudauer (Hänssler) geplant. In der bei SWRmusic erscheinenden CD-Reihe „Ballets russes“ ist die DRP mit zwei CDs vertreten. Mit seinem Education-Projekt „Klassik macht Schule“ ­ einem Angebot aus Kinderkonzerten, Familienkonzerten und verschiedenen Musikvermittlungsprojekten – engagiert sich die Deutsche Radio Philharmonie für das junge Publikum.

www.deutscheradiophilharmonie.de

DIRIGENT - TOSHIYUKI KAMIOKA

 

Toshiyuki Kamioka studierte an der Hochschule für Musik und Künste in seiner Heimatstadt Tokio die Fächer Dirigieren, Komposition, Klavier und Violine. 1982 wurde er mit dem begehrten Ataka-Preis ausgezeichnet, zwei Jahre später wechselte er als Stipendiat von Rotary International an die Hochschule für Musik Hamburg, wo er bei Klauspeter Seibel Dirigieren studierte. Erste Theater-Erfahrungen sammelte Kamioka als Solorepetitor und Kapellmeister an verschiedenen deutschen Theatern und als Gastdirigent international renommierter Orchester. 1987 war er Dozent für Kammermusik und Begleitung an der Musikhochschule Hamburg, seit Beginn des Wintersemesters 2004/05 übt er eine Professur für Dirigieren an der Musikhochschule Saarbrücken aus. Presse und Publikum rühmen gleichermaßen seine hochmusikalischen und differenzierten Interpretationen. 2010 wurde Toshiyuki Kamioka der »Von der Heydt-Kulturpreis« der Stadt Wuppertal sowie Anfang 2011 der »Concert Performance Preis« vom Music Pen-Club Japan verliehen. In Wuppertal ist der japanische Dirigent seit der Saison 2004/05 als GMD tätig, 2009/10 wurde er dort Chefdirigent und Künstlerischer Leiter, seit der Spielzeit 14/15 übernahm er zudem die Position des Opernintendanten. Ab 2017 ist Kamioka Chefdirigent sowohl beim New Japan Philharmonic Orchestra in Tokio als auch beim renommierten Copenhagen Phil.  

PIANIST - BERND GLEMSER

 

"Glemser ist der deutsche Klaviermagier seiner Generation, ein Wunder an Virtuosität bei gleichzeitiger künstlerischer Reife", urteilt die "Badische Zeitung". Auch vom "Klavierdichter" liest man in der Fachpresse immer wieder, die sich mit Lobeshymnen übertrifft, wenn es um den deutschen Pianisten Bernd Glemser geht, der seinen Platz an der Weltspitze nun schon über Jahrzehnte behauptet. Seine fulminante Karriere begann schon in jungen Jahren, denn noch während des Studiums gewann er alle wichtigen Preise, die es in der Klavierszene zu gewinnen gab, 17 davon in Folge (u.a. Cortot, ARD, Rubinstein, Busoni, Sydney). Trotzdem ist er kein Medienstar und kein Glamourpianist geworden, denn Glemser konzentriert sich voll und ganz auf die Musik. Er ist der Sache verpflichtet, Oberflächlichkeiten haben keinen Raum und musikalisch geht er keine Kompromisse ein. Seine atemberaubende Virtuosität ist gepaart mit höchster poetischer Sensibilität und seine tiefgründigen Interpretationen, individuell und fernab jeglicher Routine, bleiben einem lange im Gedächtnis. Bernd Glemser hat natürlich mit vielen bekannten Orchestern konzertiert, u.a. mit dem Philadelphia Orchestra, dem Gewandhausorchester, dem London Philharmonic Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich oder dem Orchester von Santa Cecilia Rom unter Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Myung-Whun Chung, Dmitrij Kitajenko, Andrés Orozco-Estrada, Wolfgang Sawallisch, Muhai Tang oder Franz Welser-Möst. Er hat in der Philharmonie Berlin und der Alten Oper Frankfurt gespielt, dem Leipziger Gewandhaus und dem Herkulessaal in München sowie der Royal Festival Hall in London und dem Musikverein in Wien.

SPONSOREN

 

Hauptpartner von SR Klassik am See ist der Saarländische Rundfunk mit seinem Orchester, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Die Gemeinde Losheim stellt uns dankenswerterweise seit 1997 das großartige Open-Air Gelände im Strandbad zur Verfügung und unterstützt uns auch ideell.  

LAGE UND ANFAHRT

 

Der Stausee Losheim ist Teil eines idyllischen Freizeitzentrums direkt am Dreiländereck Deutschland, Luxemburg und Frankreich und ist gleichzeitig Standort der größten und beliebtesten Klassik-Open-Air-Veranstaltung in der Großregion.Das sanft ansteigende Gelände, der Blick auf den See und die Natur sowie die hervorragende Infrastruktur am Stausee sorgen für eine einmalige und entspannte Athmosphäre.

 

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