• KAMMERMUSIKTAGE METTLACH

     

    Traditionsfestival für Klassikfeinschmecker

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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Soirée | Freitag, 26. Juni | 19 Uhr | Zeltpalast Merzig

Christoph Prégardien // © Hans Morren

Oberon Trio // © Neda Navaee

CHRISTOPH PRÉGARDIEN  Tenor
OBERON TRIO

Henja Semmler, Violine
Antoaneta Emanuilova, Violoncello
Jonathan Aner, Klavier

 

 

BEETHOVENS EUROVISION

 

Ludwig van Beethoven
A Madel, ja a Madel WoO 158/6 (Tyrol)
Horch auf, mein Liebchen WoO 158/2 (Deutschland)
Wegen meiner bleib d'Fräula WoO 158/3 (Deutschland)

 

Variationen Op. 44 für Klaviertrio
 

Da brava, Catina (Canzonetta veneziana) WoO 158/23
Sunset op. 108
Morning A Cruel Turmoiler Is WoO 152
Vier solche Buema afipackt WoO 158/7 (Tyrol)

 

Variationen über "Ich bin der Schneider Kakadu” G-Dur Op. 121a für Klaviertrio
 

The kiss, dear maid WoO 153
Non, non, Colette n’est point trompeuse WoO 158/24 (Frankreich)
Una paloma blanca, Bolero a solo WoO 158/19 (Spanien)
 

Schöne Minka WoO 158/16 (Ukraine)
Could this ill world op. 108
The kiss, dear maid WoO 153
Since greybeards WoO 153
 

Trio B-Dur op. 11 „Gassenhauer“
I. Allegro con brio

 

Come, Darby dear, easy WoO 153
Again my Lyre op. 108
Sally in our Alley op. 108
 

Trio B-Dur op. 11 „Gassenhauer“
II. Adagio
III. Tema con variazioni: Allegretto

 

Poszła baba po popiół WoO 158/10 (Polen)
Édes, kinos emlékezet WoO 158/22 (Ungarn)
Come Draw We Round A Cheerful Ring WoO 152
Ach rečen'ki, rečen'ki WoO 158/14 (Russland)
Good Night WoO 155
 

TICKETS | 35 Euro

Der Eintrittspreis beinhaltet ein kostenloses Pausengetränk.

Informationen zu Ermäßigungen finden Sie auf der Ticket-Seite.

Christoph Prégardien vollbringt hier wahre Wunderdinge, und wer einmal seine verzehrende, absolut intonationsreine Deutung von Schuberts „Nacht und Träume" gehört hat, wird nicht mehr widerstehen können.  Fono Forum
 

Seine klare und präzise Stimmführung sowie seine intelligente Deutung und Diktion, gepaart mit der Fähigkeit, sich in den psychologischen Kern einer Rolle zu begeben, machen Christoph Prégardien zu einem der bedeutendsten lyrischen Tenöre unserer Zeit. Ganz besonders geschätzt wird sein Schaffen als Liedsänger. Zu Beginn der Saison 2019/20 konzertiert er bei der Schubertiade Hohenems und beim Oxford Lieder Festival. Mit dem Pianisten Julius Drake ist er im Rahmen einer USA-Tournee in New York sowie in Georgia zu erleben, ehe die beiden Musiker gemeinsame Liederabende an der Londoner Wigmore Hall und in Madrid bestreiten. Mit Le Concert Lorrain geht er im Frühjahr auf Tournee; es folgen Rezitale mit Roger Vignoles in Hong Kong, mit Hartmut Höll und Udo Samel u.a. in Zürich sowie Auftritte bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und am Konserthuset in Stockholm.

Auch bei großen internationalen Orchestern ist Christoph Prégardien häufig als Solist zu erleben. So konzertierte er u.a. mit den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Concertgebouworkest Amsterdam, dem Philharmonia Orchestra London, dem Orchestre Philharmonique de Radio France sowie dem Boston und San Francisco Symphony Orchestra und arbeitete mit Dirigenten wie Barenboim, Metzmacher und Thielemann zusammen. Sein Orchesterrepertoire umfasst neben den großen Oratorien und Passionen aus Barock, Klassik und Romantik auch Werke des 17. und 20. Jahrhunderts. Zu seinen Opernpartien gehören u.a. Tamino, Almaviva, Fenton (Falstaff), Don Ottavio, Titus, Ulisse und Idomeneo.

Einen Großteil seines Repertoires hat der Sänger auf über 150 Tonträgern dokumentiert, ausgezeichnet unter anderem mit dem Orphée d’Or der Académie du Disque Lyrique, dem Edison Award, dem Cannes Classical Award, dem Diapason d’or und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik. Ein wichtiger Aspekt im musikalischen Leben Christoph Prégardiens ist die pädagogische Arbeit. Nach mehreren Jahren an der Hochschule für Musik und Theater Zürich unterrichtet er, neben weltweiten Meisterkursen, seit 2004 als Professor an der Musikhochschule Köln.

Das Oberon Trio gründete sich im Jahr 2006. Schon nach dem ersten Konzert bescheinigte das Flensburger Tageblatt dem Oberon Trio "eine enorme interpretatorische Leistung, die von berückender Reife und stilistischer Souveränität dieses neuen Ensembles zeugte". Inzwischen konzertierte das Trio z.B. in der Berliner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus, der Hamburger Laeiszhalle, im Konzerthaus Dortmund, im Schloss Esterházy sowie in Italien, Bulgarien, Israel, Indien, Ägypten und der Ukraine.

Die drei Musiker haben es sich zur Aufgabe gemacht, neben den etablierten Meisterwerken auch unbekanntere Literatur zur Aufführung zu bringen. Ihr Repertoire erstreckt sich von den Wegbereitern des Klaviertrios, CPE Bach und Joseph Haydn, bis zu Komponisten wie Jörg Widmann und Charlotte Bray, deren Trios das Ensemble ersteingespielt hat. Immer wieder arbeitet das Trio außerdem mit Kammermusikpartnern wie Tabea Zimmermann, Ian Bostridge, Christoph Prégardien und Shirley Brill zusammen.

Das erste Album des Oberon Trios, „Passacaglia“, wurde von hr2, mdr figaro und NDR Kultur als CD-Tipp empfohlen. 2016 erschien unter dem Titel „Oberon celebrates Shakespeare“ die zweite CD. Die Zeitschrift „Das Orchester“ schrieb darüber: Hier präsentiert sich ein Ensemble, das jede Aufmerksamkeit verdient hat: [Die drei Musiker] zeichnet gleichermaßen bestechende spieltechnische Virtuosität, musikantischer Elan und perfektes kammermusikalisches Einvernehmen aus.