• KAMMERMUSIKTAGE METTLACH

     

    Traditionsfestival für Klassikfeinschmecker

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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Matinée | Sonntag, 03. September | 11 Uhr | ZELTPALAST MERZIG

© Michael Jungblut

CLAIR OBSCUR Saxophonquartett

Kathi Wagner, Baritonsaxophon
Christoph Enzel, Tenorsaxophon
Maike Krullmann, Altsaxophon
Jan Schulte-Bunert, Sopransaxophon

 

Das Konzert findet im Zeltpalast Merzig statt.

 

John Kander/John Isherwood
aus dem Musical "Cabaret"

"Willkommen" 

Kurt Weill/Bert Brecht
Ausschnitte aus "Die Dreigroschenoper"

 

Hanns Eisler 
Orchestersuite aus dem Film "Le Grand Jeu" (1933/34)

 

George Gershwin
I got Rhythm, Somebody loves me, Oh Lady be good

 

Pause

 

Paul Hindemith
Minimax - Repertorium für Militärmusik (1923)

 

Dmitri Schostokowisch

Jazz Suite Nr. 1 (1934)

 

Comedian Harmonists

Mein kleiner grüner Kaktus, Liebling, mein Herz lässt dich grüßen, Veronika der Lenz ist da (1927-1935)

 

 

TICKETS | 35 Euro

 inkl. jeweils einem Getränk vor dem Konzert sowie in der Pause

Goethe mag nicht explizit an das Saxophonquartett gedacht haben, als er das Wort vom Quartettspiel als der „Unterhaltung vierer vernünftiger Menschen" prägte. Der tschechische Schriftsteller Josef Ṧkvorecký liefert den Beweis: „Weil es sprechen kann. Beinahe wie ein Mensch, und eigentlich besser. Es kommt auf den Punkt. Von allen Instrumenten ist das Saxophon dasjenige, das am wahrhaftigsten spricht“.
 
Das Saxophonquartett clair-obscur gehört seit vielen Jahren zu den renommiertesten Quartetten seiner Art, Auftritte in der Carnegie Hall, der Philharmonie Berlin, beim Luzern Festival und Schleswig-Holstein Musikfestival sprechen eine deutliche Sprache. Die individuelle Qualität seiner Mitglieder, die regelmäßig die Saxophongruppe der Berliner Philharmoniker bilden und als Dozenten an diversen Musikhochschulen unterrichten, wird im Zusammenspiel noch gesteigert.
 
Clair-obscur wurden als erstes Saxophonquartett zum Kammermusik-Examen an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ zugelassen, wo sie von Prof. Friedemann Weigle (Artemis Quartett) unterrichtet wurden. Weigle gab den vier Musikern Mut zur Eigenständigkeit und die „Fähigkeit zum Rock’n’Roll“ (womit er nicht die Gattung, sondern eine vitale, zupackende Spielweise meinte) mit auf den Weg und formte die vier gänzlich unterschiedlichen Charaktere zu einer Einheit. Das Quartett gewann nationale und internationale Wettbewerbe.
 
Die enorme Qualität, Flexibilität und Stilsicherheit ermöglicht es clair-obscur, ohne Scheuklappen jede Art von Musik zu spielen – und das auf höchstem Niveau. Clair-obscur kennen keine Tabus, spielen was ihnen gefällt und beweisen immer wieder auf’s Neue, das jede Art von Musik das Publikum erreicht, wenn sie gut gespielt und präsentiert wird. Und gut klingen: die idealen Arrangements, die sich clair-obscur auf den Leib schreiben, lassen mitunter vergessen, dass ‚nur‘ ein Quartett auf der Bühne sitzt. Der ganz eigene Sound, das traumwandlerische Zusammenspiel nach bald 20 Jahren ununterbrochener Ensemblearbeit und ihre von Spielfreude, Lockerheit und Humor geprägten Auftritte machen jedes Konzert von clair-obscur zu einem Erlebnis.