• KAMMERMUSIKTAGE METTLACH

     

    Traditionsfestival für Klassikfeinschmecker

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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Soirée | Freitag, 16. Juli | 19 Uhr | Zeltpalast Merzig

Aaron Pilsan // © Marie Staggat

Franziska Hölscher // © Irène Zandel

Maximilian Hornung // © Marco Borggreve

Quatuor Arod // © Julien Benhamou

AARON PILSAN  Klavier
FRANZISKA HÖLSCHER  Violine
MAXIMILIAN HORNUNG  Violoncello
 

QUATUOR AROD

Jordan Victoria, Violine
Alexandre Vu, Violine
Tanguy Parisot, Viola
Jérémy Garbarg, Violoncello

 

Hinweis: Der Pianist Lars Vogt musste leider aus gesundheitlichen Gründen absagen. Wir freuen uns, dass mit Aaron Pilsan nicht nur einer der gefragtesten jungen Pianisten, sondern auch ein ehemaliger Schüler von Lars Vogt dessen Part übernehmen wird.

 

 

Robert Schumann (1810-1856)
Adagio und Allegro As-Dur für Klavier und Violoncello
 

Luciano Berio (1925-2003)
Sequenza VIII per Violino solo (1976)
 

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)
Klaviertrio d-Moll op. 49
 

Robert Schumann
Klavierquintett Es-Dur op. 44


Hinweis bzgl. Covid-19:

Das Konzert kann aufgrund anhaltender Covid-19-Maßnahmen nicht in der Alten Abtei Mettlach stattfinden und wird in den Zeltpalast Merzig verlegt.


Der Pianist Aaron Pilsan ist einer der vielversprechendsten internationalen Klavier-Stars der Zukunft. Vom einflussreichen deutschen Magazin Fono Forum zum besten Nachwuchskünstler des Jahres 2011 gekürt, wurde er 2014 in die „Rising Stars“ Reihe der European Concert Hall Organization (ECHO) aufgenommen und erhielt dadurch Einladungen in die renommiertesten Konzertsäle Europas.
 
Aaron Pilsan ist regelmäßig bei führenden Festivals zu Gast, unter anderem beim Menuhin Festival Gstaad, der Schubertiade, den Schwetzinger Festspielen, Bregenzer Festspielen und dem Musikfest Bremen, beim Klavierfestival Ruhr, Mozartfest Würzburg und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern sowie dem Kissinger Sommer, um nur einige zu nennen. Er begeisterte das Publikum auf Europas bedeutendsten Konzertbühnen wie dem Concertgebouw Amsterdam, dem Palais des Beaux Arts in Brüssel, dem Boulez Saal Berlin und dem Wiener Konzerthaus, der Philharmonie de Paris und der Philharmonie Luxemburg.
 
Als passionierter Kammermusiker konzertiert Aaron Pilsan mit Künstlern wie Kian Soltani, Isabelle Faust, Sharon Kam, dem Szymanowski Quartet oder dem Quartetto di Cremona. Neben seiner vielbeachteten Interpretationen des klassischen und romantischen Repertoires widmet sich Aaron mit großer musikalischer Feinfühligkeit auch der zeitgenössischen Musik und arbeitet regelmäßig mit Komponisten wie Jörg Widmann oder Thomas Larcher zusammen. So brachte er kürzlich die Uraufführung eines Werks des persischen Komponisten Reza Vali für Cello und Klavier im Berliner Pierre Boulez Saal zu Gehör.
 
Aaron Pilsans Debüt-CD erschien mit Werken von Schubert und Beethoven beim französischen Label Naive und erzielte größte Anerkennung bei der internationalen Presse. Das Gramophone Magazin lobt die Einspielung als „erfrischend und bereichernd“ und gebührt ihm Anerkennung, seine „bemerkenswerte Agilität zu rein musikalischem Zweck“ einzusetzen. Anfang Februar 2018 erschien das Album HOME bei der Deutschen Grammophon, eine Hommage an Aarons Heimatort in Österreich mit Werken von Schubert und Schumann, zusammen aufgenommen mit seinem langjährigen Duopartner und Cellist Kian Soltani.
 
1995 in Dornbirn, Österreich geboren, begann Aaron Pilsan im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel. Er studierte bei Karl Heinz Kämmerling am Mozarteum Salzburg und ist zurzeit Protegé von Lars Vogt. Aaron wurde durch die Schweizer Orpheum Stiftung gefördert, ist Stipendiat der Mozart Gesellschaft Dortmund und wurde im August 2017 mit dem Förderpreis Deutschlandfunk ausgezeichnet.

Die Geigerin Franziska Hölscher ist die künstlerische Leiterin der Kammermusiktage Mettlach. Sie war und ist als Solistin, Kammermusikerin und Festivalleiterin Gast in der Berliner Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Palais des Beaux-Arts Brüssel und der Suntory Hall Tokyo. Sie konzertiert bei der Bachwoche Ansbach, der Schubertiade Hohenems, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Schwetzinger SWR Festspielen, dem Kissinger Sommer, dem Rheingau Musik Festival und beim Heidelberger Frühling. Von Beginn ihrer Karriere hatte das Zusammenspiel mit Kollegen einen festen Platz in ihrem Repertoire. Seit ihrem Debüt mit Martha Argerich gehören Kit Armstrong, Martin Helmchen, Severin von Eckardstein, Nils Mönkemeyer, Maximilian Hornung und Andreas Ottensamer zu ihren Partnern. Mit dem Autor Roger Willemsen verband sie eine künstlerische Freundschaft. Mit ihm entwickelte sie das Bühnenprogramm „Landschaften“, in welchem sie Korrespondenzen zwischen Wort und Musik bilden. Seit einigen Jahren arbeitet sie regelmäßig mit den Schauspielerinnen Katja Riemann und Maria Schrader zusammen. In ihren dramaturgisch durchdachten Konzertprogrammen verbindet Hölscher Werke des Barock und des klassisch-romantischen Repertoires mit Musik der Gegenwart. 2018 spielte sie bei den Movimentos Festwochen die Uraufführung des Concertinos für Violine und Streicher von Wolfgang Rihm. Ihre kürzlich erschienene CD SEQUENZA wurde von der Presse hochgelobt und mehrfach ausgezeichnet. 2021 erscheint das Hörbuch „Roger Willemsens Landschaften“, das sie gemeinsam mit Maria Schrader und Marianna Shirinyan für zweitausendeins eingespielt hat, sowie das Musikvideo „Crossing Views“ mit dem Pianisten Kit Armstrong.

Mit bestechender Musikalität, instinktiver Stilsicherheit und einer außergewöhnlichen musikalischen Reife erobert der Cellist Maximilian Hornung die internationalen Konzertpodien. Als Solist konzertiert er mit so renommierten Klangkörpern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre National de France, den Wiener Symphonikern, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und den Bamberger Symphonikern unter Dirigenten wie Daniel Harding, Yannick Nézét-Séguin, Mariss Jansons und Bernhard Haitink. Regelmäßig ist er zu Gast auf Podien wie den Philharmonien Berlin, Köln und Essen, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam und der Londoner Wigmore Hall. Seine vielseitige Diskographie umfasst sowohl Solokonzerte als auch prominent besetzte kammermusikalische Einspielungen. Gleich für sein erstes Album erhielt er den ECHO Klassik-Preis als Nachwuchskünstler des Jahres (Sony 2011), und auch die Veröffentlichung von Dvořáks Cellokonzert mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Sebastian Tewinkel (Sony 2012) wurde mit dem begehrten ECHO ausgezeichnet. Es folgten die Einspielung der wichtigsten Cello-Werke von Richard Strauss mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernard Haitink (Sony 2014) sowie eine CD mit den Cellokonzerten von Joseph Haydn mit der Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda (Sony 2015). 2017 erschien bei der Deutschen Grammophon eine hoch gelobte Einspielung von Schuberts Forellenquintett mit u. a. Anne-Sophie Mutter und Daniil Trifonov.

Das Quatuor Arod, benannt nach einem feurigen Pferd aus Tolkiens Roman "Der Herr der Ringe", hat mit seinem leidenschaftlichen Spiel den ARD Musikwettbewerb 2016 für sich entschieden. Die vier jungen Franzosen, alle in ihren Mittzwanzigern, zeigten eindrucksvoll, wie unkonventionell und mitreißend, virtuos und lebendig klassische Kammermusik sein kann. Seit seiner Gründung im Jahr 2013 wurde das Quatuor Arod mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2014 und 2015 war es Preisträger der FNAPEC European Competition und des Carl Nielsen Kammermusikwettbewerbs in Kopenhagen; 2016 folgte der 1. Preis beim ARD Musikwettbewerb in München. Das Quatuor Arod konzertiert in bedeutenden europäischen Sälen wie dem Palais des Beaux-Arts in Brüssel, dem Auditorium du Louvre und dem Centre de Musique de Chambre in Paris. Darüber hinaus war es zu Gast in Marseille, Bordeaux, Montpellier, Kopenhagen, Genf, Hannover, Heidelberg und Bremen. Auch Sommerfestivals wie das Rheingau Musik Festival, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Août Musical de Deauville, das Festival Septembre Musical de Montreux sowie das Verbier Festival stehen auf dem Spielplan. Die vier am Conservatoire national supérieur de musique de Paris ausgebildeten Musiker studieren nun bei Mathieu Herzog und Jean Sulem und haben eine Residenz bei der Chapelle Musicale Reine Elisabeth in Brüssel mit dem Artemis Quartett inne. Das Quatuor Arod arbeitet außerdem eng mit dem Quatuor Ebène und dem Quatuor Diotima zusammen. 2017 unterzeichnete das Quartett einen exklusiven Plattenvertrag mit Erato; im Herbst 2017 erschien ihr erstes Album mit Mendelssohn-Quartetten.