• KAMMERMUSIKTAGE METTLACH

     

    Traditionsfestival für Klassikfeinschmecker

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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Matinée | Sonntag, 28. Juni | 11 Uhr | Alte Abtei Mettlach

Asya Fateyeva // © Neda Navaee

Valeriya Myrosh

ASYA FATEYEVA  Saxophon
VALERIYA MYROSH  Klavier

 

Paul Hindemith
Sonate für Altsaxophon und Klavier Es-Dur (1943)

 

Hans Gál
Suite für Altsaxophon und Klavier B-Dur op. 102b (1949)

 

Alexandre Tansman
Sonatine für Fagott (Bearbeitung für Baritonsaxophon) und Klavier (1957)

 

Bernhard Heiden
Sonate für Altsaxophon und Klavier (1937)

 

Erwin Schulhoff
Sonate für Altsaxophon und Klavier „Hot-Sonate“ (1930)

TICKETS | 28 Euro

Der Eintrittspreis beinhaltet ein kostenloses Pausengetränk.

Informationen zu Ermäßigungen finden Sie auf der Ticket-Seite.

"Eine Sensation für die Musikwelt“, schwärmte die Frankfurter Allgemeine Zeitung nach einem Auftritt von Asya Fateyeva. Die klassische Saxophonistin gehört zu den herausragenden Vertretern ihres Fachs. Als erste Frau erreichte sie 2014 das Finale des namhaften Internationalen Adolphe-Sax-Wettbewerbs in Belgien und erspielte sich den 3. Platz. Der Kammermusik-Kenner Harald Eggebrecht schrieb im gleichen Jahr über sie in der Süddeutschen Zeitung: „Die junge Asya Fateyeva spielt Altsaxophon so vornehm und souverän, dass die Schönheit des von ihr hervorgezauberten Klangs in Debussys Rhapsodie für Saxophon und Klavier jeden betört.“

Die Liste ihrer Auszeichnungen und Stipendien ist lang. Asya Fateyeva errang neben dem 3. Preis beim Internationalen Adolphe-Sax-Wettbewerb 2014 zuvor etliche erste Preise bei Wettbewerben in Russland, Frankreich und Deutschland. 2012 erhielt sie den ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn. 2015 wurde Asya Fateyeva der mit 10.000 Euro dotierte Berenberg Kulturpreis verliehen.

Asya Fateyeva, 1990 auf der Krim geboren, spielte bereits mit zahlreichen Orchestern wie den Wiener Symphonikern im Musikverein Wien oder den Moskauer Virtuosen unter Leitung von Vladimir Spivakov. Sie gastierte außerdem bei der Ukrainischen Nationalphilharmonie, beim Staatlichen Sinfonieorchester Istanbul und dem Symphonieorchester Giuseppe Verdi Milano. Großen Anklang fanden ihre Konzerte bei Festivals in Colmar, Fermo, Köln, Moskau und Sankt Petersburg sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Musikfest „Spannungen“ in Heimbach. Beim SR Klassik am See 2019 war sie als Solistin zu Gast.

Valeriya Myrosh (*1991 in Balchasch/Kasachstan) erhielt mit sechs Jahren ihren ersten Klavierunterricht bei Valentina Nikischina an der Musikschule in Kertsch/ Ukraine. Ab September 2007 begann sie ihre Ausbildung am Lyzeum Nr. 1 „Rimski-Korsakow“ bei Tatjana A. Kim, Dozentin des Staatlichen Prokofjew-Konservatoriums in Donezk. 2010 setzte sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover fort, zunächst bei Prof. Wladimir Krainev, seit September 2011 bei Prof. Bernd Goetzke. Valeriya Myrosh nahm an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil und erhielt u.a. 2002 den Grand Prix beim 6. Internationalen Wladimir Krainev Wettbewerb junger Pianisten in Charkiv. 2009 wurde sie in Weimar beim Internationalen Franz Liszt Wettbewerb mit einem 3. Preis ausgezeichnet.

 

Die Pianistin konzertierte bereits im In- und Ausland, u.a. trat sie 2010 mit dem akademischen Sinfonieorchester in der Philharmonie Charkiv auf. 2004 und 2005 nahm sie an der Tournee der ukrainischen Delegation für begabte Kinder der Ukraine bei Konzerten in Paris und London teil.

 

Die Deutsche Stiftung Musikleben präsentierte die junge Pianistin gemeinsam mit der Saxophonistin Asya Fateyeva bereits im Rahmen der Verleihung des Körber-Preises für die Europäische Wissenschaft im September 2014 im Festsaal des Hamburger Rathauses und empfahl sie für einen Auftritt im Januar 2015 im Kulturtreff Niendorf e.V., einem Kooperationspartner der Deutschen Stiftung Musikleben.

 

Darüberhinaus ist Valeriya Myrosh Stipendiatin der internationalen Stiftung zur Förderung junger Pianisten „Wladimir Krainev“, der Gundlach-Stiftung, der Stiftung Edelhof-Ricklingen und Live Music Now Hannover.