• KAMMERMUSIKTAGE METTLACH

     

    Traditionsfestival für Klassikfeinschmecker

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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Matinée | Sonntag, 27. Juni | 11 Uhr | Alte Abtei Mettlach

Asya Fateyeva // © Marco Borggreve

Valeriya Myrosh

ASYA FATEYEVA  Saxophon
VALERIYA MYROSH  Klavier

 

 

Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate Es-Dur op. 120,2 für Saxophon und Klavier
 

Paul Hindemith (1895-1963)
Sonata Fantasia op. 11, Nr. 4 für Saxophon und Klavier
 

Richard Strauss (1864-1949)
„Die Nacht“ aus: Acht Lieder op. 10, „Ständchen“ aus: Sechs Lieder op. 17
 

Gustav Mahler (1860-1911)
„Ich bin der Welt abhanden gekommen“ aus: Fünf Lieder nach Gedichten von Friedrich Rückert
 

Sergei Prokofjew (1891-1953)
„Romeo und Julia vor dem Abschied“ aus: Romeo und Julia, Suite Nr. 2 nach der Ballettmusik op. 64 III
 


Hinweis bzgl. Covid-19:

Sollte das Konzert aufgrund anhaltender Covid-19-Maßnahmen nicht in der Alten Abtei Mettlach stattfinden können, behalten wir uns eine Verlegung des Veranstaltungsortes in den Zeltpalast Merzig vor. Ticketkäufer werden per E-Mail rechtzeitig über Änderungen informiert.


Asya Fateyeva rückt das Saxophon neu in den Fokus des Musiklebens: mit innovativen Programmen und großem Können. Die klassisch ausgebildete Saxophonistin gehört zu den herausragenden Vertretern ihres Fachs und ist vielfach preisgekrönt. Als erste Frau erreichte sie etwa 2014 das Finale des namhaften Internationalen Adolphe-Sax-Wettbewerbs in Belgien und erspielte sich den 3. Platz. Der Musikkritiker Harald Eggebrecht schrieb im gleichen Jahr über sie in der Süddeutschen Zeitung: „Die junge Asya Fateyeva spielt Altsaxofon so vornehm und souverän, dass die Schönheit des von ihr hervorgezauberten Klangs in Debussys Rhapsodie für Saxofon und Klavier jeden betört.“ Asya Fateyeva tritt mit zahlreichen Orchestern auf. So etwa unter der Leitung von Vladimir Fedoseyev mit den Wiener Symphonikern im Musikverein Wien. Mehrfach musizierte sie mit den Moskauer Virtuosen unter Leitung von Vladimir Spivakov. Sie gastierte außerdem beim MDR Sinfonieorchester, dem Tschaikowski Rundfunksymphonieorchester und bei den Bochumer Symphonikern, bei der Dresdner Philharmonie sowie dem Sinfonieorchester in Wuhan. Hinzukommen Auftritte mit Orchestern aus Bonn, Frankfurt / Oder und Kassel. Großen Anklang fanden ihre Konzerte bei Festivals in Luzern, Colmar, Moskau, Fermo, Köln und Sankt Petersburg sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und den Musikfestspielen Dresden, beim Schleswig-Holstein Musikfestival, beim MDR Musiksommer und dem Musikfest „Spannungen“ in Heimbach. Die Wahl-Hamburgerin unterrichtet klassisches Saxophon an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Valeriya Myrosh wurde 1991 in Balchasch / Kasachstan geboren. Sie erhielt mit sechs Jahren ihren ersten Klavierunterricht bei Valentina Nikischina an der Musikschule in Kertsch / Ukraine. Ab September 2007 begann sie ihre Ausbildung am Lyzeum Nr. 1 „Rimski-Korsakow“ bei Tatjana A. Kim, Dozentin des Staatlichen Prokofjew-Konservatoriums in Donezk. 2010 setzte sie ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover fort, zunächst bei Prof. Wladimir Krainew, seit September 2011 bei Prof. Bernd Goetzke. Valeriya Myrosh nahm an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil und erhielt u. a. 2002 den Grand Prix beim 6. Internationalen Wladimir Krainew Wettbewerb junger Pianisten in Charkiv. 2009 wurde sie in Weimar beim Internationalen Franz Liszt Wettbewerb mit einem 3. Preis ausgezeichnet. Die Pianistin konzertierte bereits im In- und Ausland. Die Deutsche Stiftung Musikleben präsentierte die junge Pianistin gemeinsam mit der Saxophonistin Asya Fateyeva im Rahmen der Verleihung des Körber-Preises für die Europäische Wissenschaft im September 2014 im Festsaal des Hamburger Rathauses und empfahl sie für einen Auftritt im Januar 2015 im Kulturtreff Niendorf e. V., einem Kooperationspartner der Deutschen Stiftung Musikleben. Darüberhinaus ist Valeriya Myrosh Stipendiatin der internationalen Stiftung zur Förderung junger Pianisten „Wladimir Krainew“, der Gundlach-Stiftung, der Stiftung Edelhof-Ricklingen und Live Music Now Hannover.