• KAMMERMUSIKTAGE METTLACH

     

    Traditionsfestival für Klassikfeinschmecker

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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Familienkonzert | Samstag, 17. Juli | 11 Uhr | Zeltpalast Merzig

Malte Arkona // © Nikolaj Lund

Lars Vogt // © Anna Reszniak

"Mussorgsky und die gruseligen Bilder einer Ausstellung“

Auf keinen Fall möchte Mezzo mit Malte ins Museum gehen. Bilder angucken von irgendwelchen Malern, die schon lange nicht mehr leben, wozu das denn? Das wird bestimmt stinklangweilig. Doch dann erzählt ihm Malte die Geschichte von Lea und Finn, die unter einer Bank einen roten Knopf entdecken, mit dessen Hilfe sie plötzlich selbst in die Gemälde hineingezogen werden.

 

Familienkonzert mit Malte Arkona, bekannt aus dem beliebten Tigerenten-Club, und dem Pianisten Lars Vogt. Mit Ausschnitten aus den Bildern einer Ausstellung von Modest Mussorgsky.

Malte Arkona ist seit 15 Jahren ununterbrochen on air - als Moderator von TV-Sendungen wie "Die beste Klasse Deutschlands" (ARD/KiKa), "Tigerenten Club" (ARD/KiKa), "Das Sommerhaus der Stars" (RTL) oder "Schlauberger" (SWR) und "SWR auf Tour" (SWR). Um Malte Arkona zu beschreiben, bedarf es wahrlich vieler Worte. Er ist, wie man gerne salopp sagt, ein echter Tausendsassa, einer, der mit vielen Talenten bedacht worden ist. In der Kurzfassung ist Malte Arkona TV-Moderator, Event- und Konzert-Moderator, Schauspieler, Synchronsprecher, Musiker, Theater- und Musicaldarsteller und Opernsänger. Klingt nach viel, ist es auch. Aber er wäre nicht Malte Arkona, wenn er nicht so viel zu tun hätte. Ihn zeichnet Fleiß aus und die nötige Portion Neugierde. Bereits mit sechs Jahren schnuppert Malte erstmals Bühnenluft, zwei Jahre später hat er seine erste Theaterrolle in der Tasche. Der Funke war übergesprungen, die Leidenschaft geweckt. Noch als Bub beginnt er mit dem Klavierspielen. Beethoven statt Bälle kicken, Mozart statt MTV. Seither gibt er Vollgas. Halbherzige Dinge gibt es für Malte Arkona nicht. Man muss nur wollen, dann öffnen sich auch Türen. Der gebürtige Hannoveraner, dessen Vater als Rockstar bei der Band „Eloy“ für ausverkaufte Konzerte sorgte, ist bei allem, was er tut, mit vollem Herz dabei. Was er macht, das macht er in Perfektion: Davon zeugt auch die Tatsache, dass er den Preis „ECHO Klassik“ im Jahr 2017 bereits zum dritten Mal verliehen bekommen hat. Allein in 2014 erschienen insgesamt fünf Hörspiele, in denen Malte Arkona mitwirkt, darunter der 1LIVE Mitternachtskrimi „Junge“ oder die Kinderhörspiele „Erwin & Rosi“ (Edel Kids) und „Felix und Frieda“. Als Moderator für Events und Konzerte war er schon für so hochrangige „Arbeitgeber“ wie die Berliner Philharmoniker, die Münchner Philharmoniker, die Staatsphilharmonie Nürnberg, die Luxemburger Philharmoniker oder auch das Wiener Symphoniker tätig. Er leitete eine Pressekonferenz mit dem chinesischen Wunderpianisten Lang Lang, eröffnete Kinopremieren oder moderierte Award-Galas. Unter anderen, das sei betont. Malte Arkona ist einer, der genau weiß, was er will, und einer, der sich stets verbessern möchte. Das alles aber niemals mit verbissenen Lippen. Der 38-Jährige ist eine Frohnatur, ein offener Mensch. Ein Lächeln gibt es beim ihm immer inklusive. Kein Wunder also, dass Malte auch bei Kindern und Jugendlichen prima ankommt – denn der kleinen und jungen Generation kann man ja bekannter Weise nichts vormachen, was man nicht ist. So bereicherte er unter anderem von 2002 bis 2008 und seit 2014 wieder den berühmten und beliebten "Tigerenten Club" (ARD/KiKA) als Moderator, welcher während seiner Moderationszeit 2006 den Bayerischen Fernsehpreis erhielt. Darüber hinaus führt er seit 2009 durch die Sendung „Die beste Klasse Deutschlands“ (ARD/KiKA), spielte im Musiktheaterstück „Hänsel und Gretel“, im Stück „Oliver“, „Das Schwarzwaldmädel“ oder „Der kleine Medicus“, um nur einige zu nennen. Letzteres kam im Winter 2014 in die Kinos und erschien 2015 ebenso auf DVD. Und auch hierbei konnte Malte Arkona eine Rolle „spielen“. Als Synchronsprecher verleiht er der Hauptrolle „Rappel“ seine Stimme – und obendrein erschien das Hörspiel passend zum Kinofilm. Bei Malte Arkona gibt es immer etwas auf die Ohren.

Lars Vogt hat sich als einer der prominentesten Musiker seiner Generation profiliert. Er wurde 1970 in Düren geboren und machte erstmals auf sich aufmerksam, als er im Jahr 1990 den zweiten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb Leeds gewann. Seine weltweite Karriere als Pianist dauert mittlerweile über 25 Jahre an. Seine Vielseitigkeit als Künstler reicht von der Musik von Bach, Mozart und Beethoven über die Romantiker Schumann, Brahms, Grieg, Tschaikowsky und Rachmaninow bis hin zu zeitgenössischen Werken wie dem fulminanten Lutosławski -Konzert. Während seiner hochkarätigen Karriere als Pianist spielte Lars Vogt mit renommierten internationalen Orchestern wie dem Concertgebouworkest, dem Orchestre de Paris, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und den Berliner Philharmonikern, dem Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Staatskapelle Dresden, Wiener Philharmoniker, London Philharmonic Orchestra, London Symphony Orchestra, New York Philharmonic, Chicago Symphony Orchestra, The Philadelphia Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra sowie dem NHK Symphony Orchestra. Die Saison 2019/20 markiert seine letzte Saison als Music Director der Royal Northern Sinfonia nach fünf sehr erfolgreichen Jahren in dieser Funktion., bevor er Directeur Musical des Orchestre de chambre de Paris wird. Als Dirigent arbeitete Lars auch mit vielen führenden Orchestern zusammen, darunter den Zürcher Kammerorchestern und dem Orchestre de chambre de Paris, der Camerata Salzburg, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Niedersächsische Staatsorchester Hannover, dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester, dem Warsaw Philharmonic sowie dem Sydney, Singapore und New Zealand Symphony Orchestra. Mit dem Mahler Chamber Orchestra war Lars Vogt im Mai 2019 auf einer viel beachteten Europatournee u. a. in Berlin, Frankfurt und Paris zu Gast.