• KAMMERMUSIKTAGE METTLACH

     

    Traditionsfestival für Klassikfeinschmecker

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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Matinée | Sonntag, 17. Juli | 11 Uhr | Alte Abtei Mettlach

Felix Klieser // © Maike Helbig

Franziska Hölscher // © Irène Zandel

Joseph Moog // © Thommy Mardo

FELIX KLIESER  Horn
FRANZISKA HÖLSCHER  Violine
JOSEPH MOOG  Klavier

 

 

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate F-Dur op. 17 für Klavier und Horn
 

Franz Liszt (1811-1886)
Ungarische Rhapsodie Nr. 12 cis-Moll
 

Maurice Ravel (1833-1897)
Sonate G-Dur für Violine und Klavier
 

Johannes Brahms (1833-1897)
Trio Es-Dur op. 40 für Horn, Violine und Klavier
 

TICKETS | 28 Euro

inkl. einem Pausengetränk

Felix Klieser ist in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher Künstler. Mit 5 Jahren nahm er den ersten Hornunterricht, mit 13 Jahren wurde er Jungstudent an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. 2014 erhielt er den ECHO Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres sowie den Musikpreis des Verbands der Deutschen Konzertdirektionen. Im selben Jahr erschien beim Patmos Verlag seine Lebensgeschichte „Fußnoten – Ein Hornist ohne Arme erobert die Welt“. 2016 wurde ihm der Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festival verliehen.

 

Highlights der Saison 2021/2022 sind der Beginn von Felix Kliesers zweijähriger Residency beim Bournemouth Symphony Orchestra und sein USA Debut in Form einer ausgedehnten Tournee dem Kammerorchester Basel und Tenor Ian Bostridge im Frühjahr 2022. Mit den London Mozart Players wird Felix Klieser beim Enescu Festival in Bukarest zu Gast sein, mit den Festival Strings Lucerne spielt er u. a. im Münchener Prinzregententheater. Weitere Höhepunkte der Saison sind Auftritte bei Musikfestivals wie den Gezeitenkonzerten, der Staufener Musikwoche und dem Mosel Musikfestival. In mehreren Konzerten mit den CHAARTS Chamber Artists wird Felix Klieser sein aktuelles Album Beyond Words mit Transkriptionen barocker Vokalwerke präsentieren, bevor, ebenfalls Anfang 2022, seine neue Aufnahme mit dem Zemlinsky Quartett beim Label Berlin Classics erscheinen wird. Im Dezember ist er Solist des diesjährige Audi-Weihnachtskonzertes in Ingolstadt.

 

In spannenden Kammermusikprojekten wird der junge Hornist in verschiedenen Besetzungen u.a. bei den Brahmstagen Baden-Baden, im Beethovenhaus Bonn, bei der Schubertiade Hohenems, dem Dubrovnik Music Festival und beim Heidelberger Frühling auftreten. Zu seinen Kammermusikpartner*innen zählen dabei das Danish String Quartet, Sebastian Manz, Andrej Bielow, Martina Filjak, Boris Kusnezow, Tanja Tetzlaff, Dag Jensen, Dominik Wagner und Kliesers langjähriger Klavierpartner Christof Keymer.

 

Als Mitglied des Projektensembles „The Impossible Orchestra“ der Dirigentin Alondra de la Parra wird Felix Klieser im Sommer 2022 in Mexico in der ersten Ausgabe des Pax Festival spielen. Zur Besetzung des, während der Corona-Pandemie entstandenen, virtuellen Orchesters gehören u.a. Rolando Villazón, Alisa Weilerstein, Edicson Ruiz, Albrecht Mayer und Maxim Vengerov. In Mexico werden die Musiker*innen des „Impossible Orchestra“ nach ihrem digitalen Erfolg erstmals live zusammen zu erleben sein.

 

Der zeitgenössische Komponist Rolf Martinsson widmet Felix Klieser ein Hornkonzert, das im Frühjahr 2022 mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern uraufgeführt und aufgenommen wird.

 

Im März 2019 veröffentlichte Felix Klieser bei Berlin Classics die Einspielung der gesamten Mozart-Hornkonzerte mit der Camerata Salzburg, die anschließend drei Monate lang in den Top 10 der deutschen Klassik-Charts vertreten war. Seinem 2013 erschienenen und mit dem ECHO-Klassik ausgezeichneten Debütalbum Reveries mit Werken für Horn und Klavier folgte 2015 zunächst Horn Concertos, Kliesers erste Orchester-CD mit Werken von Mozart und den Brüdern Joseph und Michael Haydn, die er gemeinsam mit dem WKO Heilbronn und Ruben Gazarian aufnahm. 2017 erschien das beim BR produzierte Album Horn Trios, auf dem sich der Hornist mit seinen Kammermusikpartnern Andrej Bielow und Herbert Schuch nicht nur dem tiefgründigen Trio für Horn, Violine und Klavier von Johannes Brahms, sondern auch unbekannteren Werken für diese spannende Besetzung widmet.

 

Felix Klieser konzertierte in den vergangenen Jahren u.a. mit der Camerata Salzburg wie auch mit dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Orchestra Sinfonica Milano Giuseppe Verdi (Mailand), dem Orquesta Filarmónica de Gran Canaria, der Slovenska Filharmonija (Bratislava), dem Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, der Amsterdam Sinfonietta und der Kammerakademie Potsdam. Weiterhin gastierte er in kammermusikalischer Besetzung bei den Festspielen Mecklenburg- Vorpommern, der Essener Philharmonie, der Glocke Bremen, im Beethovenhaus Bonn, in der Tonhalle Düsseldorf, beim Oxford Chamber Music Festival, beim Gstaad Menuhin Festival und beim Schleswig-Holstein Musikfestival.

 

Von 2008 bis 2011 war Felix Klieser Mitglied im Bundesjugendorchester, mit dem er u. a. in der Berliner Philharmonie, der Beethovenhalle Bonn, der Kölner Philharmonie, der Philharmonie am Gasteig München sowie in Projekten des WDR konzertierte. Tourneen führten ihn dabei u. a. durch die Schweiz, nach Österreich, Italien und Südafrika.

 

In den sozialen Medien lässt Klieser sein Publikum gerne an seinem Künstleralltag teilhaben und auch bei Konzerten hinter die Kulissen blicken. Sein Horn „Alex“, ein Modell 103 der Gebr. Alexander (Mainz) führt auf Instagram und Facebook ein Eigenleben und ist dabei beim Kochen, Lesen und Urlauben zu sehen.

 

An der Musikhochschule Münster leitet Felix Klieser seit 2018 seine eigene Hornklasse. Sein Wissen gibt er regelmäßig in Meisterkursen weiter.

Die Geigerin Franziska Hölscher ist die künstlerische Leiterin der Kammermusiktage Mettlach. Sie war und ist als Solistin, Kammermusikerin und Festivalleiterin Gast in der Berliner Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Palais des Beaux-Arts Brüssel und der Suntory Hall Tokyo. Sie konzertiert bei der Bachwoche Ansbach, der Schubertiade Hohenems, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Schwetzinger SWR Festspielen, dem Kissinger Sommer, dem Rheingau Musik Festival und beim Heidelberger Frühling. Von Beginn ihrer Karriere hatte das Zusammenspiel mit Kollegen einen festen Platz in ihrem Repertoire. Seit ihrem Debüt mit Martha Argerich gehören Kit Armstrong, Martin Helmchen, Severin von Eckardstein, Nils Mönkemeyer, Maximilian Hornung und Andreas Ottensamer zu ihren Partnern. Mit dem Autor Roger Willemsen verband sie eine künstlerische Freundschaft. Mit ihm entwickelte sie das Bühnenprogramm „Landschaften“, in welchem sie Korrespondenzen zwischen Wort und Musik bilden. Seit einigen Jahren arbeitet sie regelmäßig mit den Schauspielerinnen Katja Riemann und Maria Schrader zusammen. In ihren dramaturgisch durchdachten Konzertprogrammen verbindet Hölscher Werke des Barock und des klassisch-romantischen Repertoires mit Musik der Gegenwart. 2018 spielte sie bei den Movimentos Festwochen die Uraufführung des Concertinos für Violine und Streicher von Wolfgang Rihm. Ihre kürzlich erschienene CD SEQUENZA wurde von der Presse hochgelobt und mehrfach ausgezeichnet. 2021 erscheint das Hörbuch „Roger Willemsens Landschaften“, das sie gemeinsam mit Maria Schrader und Marianna Shirinyan für zweitausendeins eingespielt hat, sowie das Musikvideo „Crossing Views“ mit dem Pianisten Kit Armstrong.

Innovative Programme und eine preisgekrönte Diskografie dokumentieren Joseph Moog's umfangreiches Repertoire und stehen für seine einzigartige Künstlerpersönlichkeit. Mit leidenschaftlicher Musikalität, facettenreicher Klangästhetik und fesselnder Virtuosität begeistert er seit vielen Jahren weltweit Publikum und Presse.

 

Ausgezeichnet mit dem Gramophone Classical Music Award, zwei International Classical Music Awards und nominiert für den Grammy ist er auf den großen Bühnen der Welt zuhause.

 

Die Saison 2021/2022 führt Joseph Moog zu bedeutenden Konzerthäusern, Festivals und Klangkörpern, darunter die Opéra Garnier und das Théâtre la Scala in Paris, die Wigmore Hall London, das National Center for the Arts in Taiwan, die Philharmonie Luxembourg und das Klavierfestival Ruhr. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die ausgedehnte Zusammenarbeit mit dem Ballet de l'Opéra de Paris als Solist in Rachmaninoff's Paganini-Rhapsodie.

 

Im Herbst 2021 werden mit Schumann's Paganini-Etüden und Brahms' Paganini-Variationen, sowie mit Reger's Klavierkonzert und den Intermezzi op.45 gleich zwei neue Alben bei Onyx Classics veröffentlicht.

 

Zahlreiche Konzerttermine der vergangenen Saison werden in naher Zukunft nachgeholt: Debüts mit dem Chicago Symphony Orchestra und dem Royal Liverpool Philharmonic, Konzerte mit dem Hallé Orchestra Manchester, dem Beethovenorchester Bonn, sowie Recitals im Salle Philharmonique de Liège, bei der Turner Sims Piano Series Southampton und dem Harrogate International Festival.

 

In der Spielzeit 2018/2019 kam es zu zahlreichen Highlights, unter anderem mit dem Detroit Symphony Orchestra unter Matthias Pintscher, in der Philharmonie Luxembourg mit Saint-Saens' 5. Klavierkonzert, in der Royal Albert Hall in London mit dem Royal Philharmonic Orchestra und Rachmaninoff's 2. Klavierkonzert, mit dem New Japan Philharmonic mit Brahms' 2. Klavierkonzert unter Lawrence Foster in der Sumida Triphony Hall in Tokio, bei 'Piano aux Jacobins' in Toulouse und dem Musikfestival in Danzig.

 

Seine Reputation als Solist erspielte sich Joseph Moog durch Konzerte in der legendären Meesterpianisten-Reihe im Concertgebouw Amsterdam, im International House of Music Moskau, beim New Ross Piano Festival, der Fribourg International Concert Series, Istanbul Recitals und Eesti Kontsert Piano Festival in Tallinn, Mariinsky Theater Auditorium, Alte Oper Frankfurt, Münchner Gasteig, Liederhalle Stuttgart, Laeiszhalle Hamburg, De Doelen Rotterdam und auf dem Fetival La Roque d'Anthéron. In den USA trat er vielfach auf: Frick Collection in New York City, Gilmore International Piano Series, Portland Piano International, Washington Performing Arts Society, Vancouver Recital Society sowie Miami International Piano Festival. Eine Asientournée im Oktober 2016 umfasste sowohl Auftritte mit der Hong Kong Sinfonietta, als auch Recitals in der Kumho Arts Hall in Seoul, der Mushashino Hall in Tokio sowie beim Singapore International Piano Festival.

 

Joseph Moog pflegt ein umfangreiches Konzert-Repertoire, dass ihn global mit bedeutenden Orchestern zusammenführte. So konzertierte er mit dem Philharmonia Orchestra, Hallé Orchestra, Orchestre Métropolitain de Montréal, Netherlands Radio Orchestra, Bournemouth Symphony Orchestra, dem Philharmonischen Orchester Helsinki, den Stuttgarter Philharmonikern, Bruckner Orchester Linz, Prague Philharmonic, Poznan Philharmonic, dem Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks, den Dortmunder und Bochumer Philharmonikern, der Deutschen Radio Philharmonie, sowie Orchestre Lamoureux Paris.

 

Der junge Interpret arbeitet regelmäßig mit namhaften Dirigenten zusammen, darunter Yannick Nézet-Séguin, Matthias Pintscher, Thomas Sondergaard, Andrey Boreyko, Michael Sanderling, John Axelrod, Juanjo Mena, Ben Gernon, Gilbert Varga, Christoph Poppen, Pablo Gonzalez, Nicholas Milton, Christian Vasquez, Ari Rasilainen, Markus Poschner, Marcus Bosch, Toshiyuko Kamioka, Fabrice Bollon, Patrick Lange, Othmar Maga, oder Philippe Entremont.

 

Joseph Moog, Sohn zweier Orchestermusiker ist Preisträger des 'Prix Groupe de Rothschild' und wurde 2009 in den Kreis der Steinway Artists berufen. Er ist Gründungsmitglied und künstlerischer Leiter des 'Konz Musik Festival' nahe seines heutigen Wohnsitzes Luxembourg und engagiert sich aktiv für die Kulturpflege seiner Heimatstadt Neustadt/Weinstraße, sowie in ganz Rheinland-Pfalz.