• KAMMERMUSIKTAGE METTLACH

     

    Traditionsfestival für Klassikfeinschmecker

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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"Next Generation"-Konzert (II) | Sonntag, 15. August, 12 Uhr | inkl. Weinwanderung

Preisträger 2020 // © DSM, Jann Wilken

HINWEISE & ANREISE

Bitte achten Sie für die Wanderung auf angemessene Kleidung und Schuhwerk. Die Wanderung findet auch bei leichtem Regen statt.
 
Bei extrem schlechtem Wetter entfällt die Wanderung – das Konzert beginnt dann um 11 Uhr, um 13 Uhr ist das Mittagessen und anschließend die Weinverkostung.
 
Die Wanderung erfolgt auf eigene Gefahr. 
Informationen zur Anreise folgen in Kürze.

Preisträger und Stipendiaten der

MAYUMI KANAGAWA  Violine
ANOUCHKA HACK  Violoncello
SWANTJE WITTENHAGEN  Harfe

 

Claude Debussy (1862-1918)
Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll (in der Fassung für Harfe)
 

Maurice Ravel (1875-1937)
Sonate für Violine und Violoncello „A la mémoire de Claude Debussy“
 

Henriette Renié (1875-1956)
Trio für Harfe, Violine und Violoncello
 

Jaques Ibert (1890-1962)
Trio für Harfe, Violine und Violoncello

Zeitlicher Ablauf

10 Uhr
Treffpunkt am Bürgerhaus Wiltingen. Wanderung zum Scharzhofberg, der weltweit bekanntesten großen Saarwein-Lage. Die Wanderung dauert ca. 1 1/2 Stunden. Unterwegs kleine Saar-Weinprobe mit einer Brezel als Stärkung.

 

12 Uhr

Konzert im Bürgerhaus Wiltingen

 

13:30 Uhr

Mittagessen im Bürgerhaus Wiltingen mit Weinbegleitung und Wasser.

 

Im Anschluss

Saarwein-Probe mit Weinen der „Saarkinder“, einer Kooperative von 9 jungen WinzerInnen aus Wiltingen und Umgebung.

TICKETS | 69 Euro

 

Der Eintrittspreis beinhaltet eine geführte Wanderung, eine kleine Weinprobe auf dem Weg, eine Brezel und Wasser zur Stärkung auf dem Weg, das Konzert, das Mittagessen mit Weinbegleitung und Mineralwasser sowie die Saar-Weinprobe mit Weinen der „Saarkinder“, einer Vereinigung von 9 jungen Saar-Weingütern in und um Wiltingen.

Mayumi Kanagawa (*1994 in Frankfurt) studierte von 2000 bis 2007 an der Juilliard Pre-College Division in New York bei Prof. Masao Kawasaki und setzte ihr Studium ab 2007 bei Prof. Robert Lipsett an der Colburn School of Performing Arts in Los Angeles fort. Seit 2012 studiert sie bei Prof. Kolja Blacher an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie ist 1. Preisträgerin der Irvin M. Klein International String Competition in San Francisco und der International Jascha Heifetz Competition in Vilnius, Litauen. 2014 spielte sie als Finalistin des Tonali14 Grand Prix gemeinsam mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter Leitung von Alexander Shelley im Großen Saal der Laeiszhalle Hamburg. 2015 war sie Finalistin des Internationalen Jean Sibelius Wettbewerbs und 2016 wurde sie mit dem 1. Preis der Princess Astrid International Violin Competition in Norwegen ausgezeichnet. Zu ihren aktuellsten Wettbewerbserfolgen zählen der 2. Preis beim Concours Long-Thibaud in Paris 2018 und der 4. Preis beim 16. Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau 2019. Solistisch trat sie mit Orchestern wie dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Los Angeles Chamber Orchestra, der Kremerata Baltica, der Lithuanian National Symphony, dem Trondheim Symphony Orchestra, dem Mariinsky Orchester, dem Prager Rundfunk Orchester und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen auf. In der Saison 2021/22 debütiert sie mit dem Yomiuri Nippon Orchester in Tokyo, sowie mit einem Rezital in der Londoner Wigmore Hall. Mayumi Kanagawa nahm solistisch und als Kammermusikerin an vielen internationalen Festivals teil, darunter die Verbier Festival Academy, das Yellow Barn Festival, das Aspen Music Festival, das Transsibirische Festival und die Kammermusikserie „Chanel Pygmalion“ in Japan. Als Preisträgerin des 24. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Mayumi Kanagawa seit Februar 2016 eine Violine von Petrus Guarnerius, Mantua Ende des 17. Jahrhunderts, eine treuhänderische Eingabe aus Trierer Familienbesitz.

Anouchka Hack (*1996 in Antwerpen, Belgien) wurde 2010 als Jungstudentin in die Klasse von Prof. Hans-Christian Schweiker an der Hochschule für Musik und Theater Köln aufgenommen, ab 2014 studierte sie an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Troels Svane und schloss ihr Bachelor-Studium 2018 mit Bestnote ab. Seit 2018 setzt sie ihr Studium bei Prof. Frans Helmerson in Berlin fort. Für die Saison 2017/18 wurde sie als eine von sechs jungen CellistInnen für Gautier Capuçons „Classe d´Excellence de Violoncelle“ in der Fondation Louis Vuitton in Paris ausgewählt. Meisterkursbesuche, u. a. bei David Geringas, Wolfgang Boettcher, Philippe Muller, Ivan Monighetti und Jens Peter Maintz ergänzen ihre Ausbildung. Die junge Cellistin ist mehrfache Preisträgerin bei „Jugend musiziert“. 2013 gewann sie einen 1. Bundespreis in der Kategorie „Violoncello solo“. 2015 erspielte sie sich den Förderpreis des Possehl-Wettbewerbs. Zuletzt wurde sie im September 2020 als Finalistin des Young Classical Artists Trust ausgezeichnet. Seit ihrem Debüt beim Festival van Flandern 2010 in Gent konzertiert Anouchka Hack als Solistin regelmäßig mit breit gefächertem Repertoire und verschiedenen Orchestern, unter anderem mit den Dortmunder Philharmonikern und der französischen Kammerphilharmonie. Sie war zu Gast bei Festivals wie dem International Music Festival Buxtehude, dem Euregio Musikfestival, dem Festival van Flandern sowie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Anouchka Hack ist Stipendiatin der Werner Richard - Dr. Carl Dörken-Stiftung und der Verbier Festival-Academy 2020. Sie wird mit dem Deutschlandstipendium gefördert. Die Deutsche Stiftung Musikleben nahm sie 2018 in ihr Förderprogramm auf. 2019 war sie auf Empfehlung der Stiftung bei den Mittwochskonzerten in St. Severin und beim Kammermusikfest der Stiftung im Großen Saal der Elbphilharmonie Hamburg zu erleben. 2020 präsentierte die Stiftung ihre Stipendiatin u.a. bei einem Konzert in der Halle 424 im Oberhafenquartier Hamburg. Darüber hinaus wird sie dank eines großzügigen Stiftungsfreundes seit 2018 mit einem monatlichen Stipendium gefördert. In diesem Jahr wurde ihr außerdem ein Gerd Bucerius-Stipendium von der Stiftung zuerkannt. Als Preisträgerin des Deutschen Musikinstrumentenfonds 2018 spielt Anouchka Hack ein Violoncello von Bartolomeo Tassini, Venedig 1769, das die Stiftung dank einer großzügigen Spende des Rheinhyp Unterstützungsfonds für Eurohypo-Mitarbeiter e.V. für den Fonds ankaufen konnte.

Swantje Wittenhagen (*1999 in Hamburg) erhielt ihren ersten Harfenunterricht mit fünf Jahren bei Sabine Fichner und wechselte 2009 als Jungstudentin an die Musikhochschule Lübeck in die Klasse von Prof. Gesine Dreyer. Zusätzlich dazu absolvierte sie die studienvorbereitende Ausbildung der Jugendmusikschule Hamburg. Nach zwei Semestern Auslandstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz bei Prof. Margit-Anna Süß wechselte Swantje Wittenhagen zum Wintersemester 2018/2019 zurück an die Musikhochschule Lübeck. Zusätzliche musikalische Impulse erhielt sie u.a. bei Professoren wie Elisabeth-Fontane Binoche, Godelieve Schrama und Isabelle Perrin. Swantje Wittenhagen ist mehrfache Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ in der Solo- und Ensemblewertung. In den Jahren 2013, 2014 und 2016 erspielte sie sich 1. Preise mit Höchstpunktzahl und wurde von der Deutschen Stiftung Musikleben mit Sonderpreisen ausgezeichnet. 2016 erspielte sie sich außerdem einen 3. Preis beim International Harp Competition in Szeged/Ungarn. Im letzten Jahr folgte ein 1. Preis beim Wettbewerb der Possehl-Stiftung sowie die Aufnahme in deren Förderprogramm. Die ehemalige Stipendiatin des Fördervereines „Jugend musiziert“ Hamburg wurde zudem im Studienjahr 2015/2016 mit dem Gerd Bucerius-Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben bei der Teilnahme an einem Meisterkurs bei Germaine Lorenzini im Rahmen der „Académies Internationales d’été du Grand Nancy“ unterstützt. 2021 erhielt sie ein Förderstipendium der Hans und Eugenia Jütting-Stiftung. Die junge Musikerin hat seit 2008 an zahlreichen Orchesterprojekten teilgenommen. So gastierte sie 2013 u.a. mit dem Sinfonieorchester der Jugendmusikschule Hamburg „YouMe!“ beim Orchesterfestival „China Inn“ in der Laeiszhalle Hamburg und beim Festival „Allegromosso“ in Italien. Sie war Mitglied des Bundesjugendorchesters sowie des Schleswig-Holstein Festival Orchesters und ist aktuell Solo-Harfenistin des European Youth Orchestra. In der Spielzeit 2019/2020 war Swantje Wittenhagen Akademistin des Philharmonischen Orchesters Lübeck. Die Deutsche Stiftung Musikleben präsentierte ihre Stipendiatin erstmals beim Neujahrskonzert 2014 im Hamburger KörberForum. Von 2016 bis 2020 wurde Swantje Wittenhagen dank einer großzügigen Spende der Hans und Stefan Bernbeck-Stiftung über das Patenschaftsprogramm der Deutschen Stiftung Musikleben mit einem monatlichen Stipendium gefördert, das ihr den Ankauf einer eigenen Harfe ermöglichte.