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  • KAMMERMUSIKTAGE METTLACH

     

    Traditionsfestival für Klassikfeinschmecker

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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Après-Midi | Samstag, 10. August | 16 Uhr | Zeltpalast Merzig

Zweites Konzert im Rahmen des Kammermusikfests "Franziska Hölscher & Freunde" vom 9. bis 11. August in Mettlach und Merzig

Katja Riemann // © Mathias Bothor

KATJA RIEMANN  Rezitation
YU KOSUGE  Klavier
JACQUES AMMON  Klavier
FRANZISKA HÖLSCHER  Violine

Musiker des Festivals
Studierende der Hochschule für Musik Saar

 

Camille Saint-Saëns
„Der Karneval der Tiere“

Texte von Roger Willemsen

 

Katja Riemann schätzt Roger Willemsen und dessen geist­volle Texte sehr. Die bekannte Schauspielerin liest seine Version des „Karneval der Tiere“, die nur so vor Witz und Ironie strotzt. Mit großem Fingerspitzengefühl verknüpft sie dabei in den Gedichten eine Fülle humorvoller und boshafter gesellschaftlicher Beobachtungen und bringt die hintergründig-frechen Untertöne facettenreich zum Ausdruck. Unsere Festival-Musiker werden gemeinsam mit Studierenden der Hochschule für Musik Saar mit großer Spielfreude die verschiedenen Tiere ­musikalisch zum Leben erwecken. So wächst Camille Saint-Saëns’ unterhaltsame Suite über ihr ­bisheriges Dasein als beliebtes Familienstück ­hinaus und wird zu einer hinreißenden, zeitkritischen Parodie.

 


TICKETS

Der Eintrittspreis beinhaltet ein kostenloses Pausengetränk
(Wasser, Wein, Kaffee, Bier).

Katja Riemann wuchs in Niedersachsen auf, studierte Tanz in Hamburg, studierte Schauspiel in Hannover an der „Hochschule für Musik und Theater“, drehte ihren ersten Film in Bremen, studierte Schauspiel in München an der Otto Falckenbergschule, spielte Theater an den Münchner Kammerspielen, die Mauer fiel, sie spielte Theater am Berliner Schillertheater, bekam ihre Tochter.

Drehte in den 90er Jahren viele Debütspielfilme mit jungen Regisseuren, die jetzt alle berühmt sind, erhielt Filmschauspielpreise; machte gemeinsam mit ihren Kolleginnen den Soundtrack zum Musikfilm „bandits“, der bis heute der erfolgreichste Soundtrack Europas ist; arbeitete danach an ihrem Soloalbum und gründete anschließend eine Jazzband, mit der sie ein Jazzalbum produzierte und über 70 Konzerte gab. Im Milleniumsjahrzehnt begann sie mit Margarethe von Trotta zu arbeiten („Rosenstraße“, „Ich bin die Andere“, „Die abhandene Welt“, „Forget about Nick“, startet im Dezember) und mit Oskar Roehler („Agnes und seine Brüder“, „Subs“, erscheint 2018), Markus Imboden („Der Verdingbub“), Nina Grosse („Das Wochenende“), Bora Dagtekin (3x „Fack ju Göhte“ ) und vielen anderen.

Sie schrieb musikalische Hörspiele („Die Vögel“, „Von Sonne, Mond und Engeln“), konzipierte musikalisch-literarische Abende („Friedensreich. Ein Deutschlandabend“, „Sibylle Berg meets Rammstein“ und „Winter. Ein Roadmovie. Heine meets Schubert“), und partizipiert seit ein paar Jahren an der Welt der klassischen Musik. Konzertiert mit Musikern wie Daniel Hope, Sebastian Knauer, Franziska Hölscher oder Marianna Shirinyan, mit Streichquartetten wie dem Casal Quartett, als auch mit Orchestern wie der Bremer Kammerphilharmonie, der Kammerakademie Potsdam und dem Zürcher Kammerorchester.

„Diese künstlerische Zusammenarbeit“, sagt sie, „mit der Essenz von Musik und Literatur macht mich glücklich – und hoffentlich auch mein Publikum.“

Durch ihre ausgezeichnete Technik, ihre Empfindsamkeit beim Anschlag und ihr profundes Verständnis für die Musik wurde Yu Kosuge eine der meist beachtetsten Pianisten ihrer Generation.

Bereits seit ihrer Kindheit gibt sie Recitals und Konzerte mit Orchester: Im zarten Alter von 9 Jahren gab sie bereits ihr Debüt mit dem Tokyo New City Orchestra.

Yu Kosuge trat an bekannten Spielstätten unter anderem in Berlin, Hamburg, Köln, München, Wien, Salzburg, London, Paris, Brüssel, Amsterdam, Zürich, Moskau, St. Petersburg, Tokyo, Washington und New York auf.

Ihr Debüt in der Carnegie Hall war ein außerordentlich großer Erfolg, mit Kritiken, die ihre „äußerst poetische Sensibilität“ und ihre „strahlende Lyrik“ priesen.

Sie folgte Einladungen zu bedeutenden Festivals in ganz Europa: Rheingau, Schleswig-Holstein, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Passau, Braunschweig, Salzburger Festspiele, Mozartwoche Salzburg, Holland Music Festival, Piano Festival Lille, La Roque d´Anthéron Piano Festival und La Folle Journée de Nantes.

Neben ihren regelmäßigen Auftritte in Asien mit sämtlichen großen Orchestern konzertierte Yu Kosuge auch mit vielen führenden europäischen Orchestern wie dem NDR Symphonie Orchester Hamburg, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem Berliner Sinfonie Orchester, dem Radio-Sinfonieorchester Frankfurt, der Camerata Salzburg, dem St. Petersburg Symphonie Orchester, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Radio Symphony Orchester Finnland.

Das Duo Runge & Ammon entstand aus einer gemeinsamen Leidenschaft für kammermusikalische Grenzgänge um Jazz, Tango, Rock-, Theater- und Filmmusik und konzertiert seit 23 Jahren sowohl in wichtigen Konzertserien wie auch in Clubs in Europa, Asien, den USA und Südamerika, um ein breiteres Publikum für anspruchsvolle Musik zu erreichen.

Neben der konzeptionellen Programmgestaltung und der großen Emotionalität ist das Duo für seine informativ unterhaltsame Moderation bekannt, mit der das Publikum ‚abgeholt’ und an anspruchsvolle Themen herangeführt wird. Die Alben CelloTango, RussianSoul und CelloCinema wurden von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen. 2019 gingen die Musiker mit ‚BaroqueBlues’ auf Tournee, das ungeahnte Parallelen zwischen Jazz und Barockmusik erlebbar macht. Zum Beethoven-Jubiläum 2020 erscheint das Album ‚RollOverBeethoven-Revolution’, das Werke für Cello und Klavier von Beethoven den revolutionären Ikonen der Rock-Popgeschichte wie Jimi Hendrix, Frank Zappa und David Bowie gegenüberstellt.

Sein künstlerisches Selbstverständnis sieht das Duo Runge & Ammon auch in sozialem, politischem und pädagogischem Engagement. So unterstützt es durch regelmäßige Benefizkonzerte sowie mit direktem Engagement vor Ort Organisationen wie Jeunesses Musicales Deutschland, Yehudi Menuhin – Live Music Now, Jugendorchesterprojekte in Südamerika sowie ‚Mit-Mach-Musik’, ein Berliner Integrationsprojekt für Flüchtlingskinder.

Franziska Hölscher ist eine der vielseitigsten Musikerinnen der jungen Generation und seit 2019 die Künstlerische Leiterin der Kammermusiktage Mettlach. Sie war und ist als Solistin, Kammermusikerin und Festivalleiterin Gast in der Berliner Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Palais des Beaux-Arts Brüssel und im Rudolfinum Prag. Sie konzertiert bei der Bachwoche Ansbach, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Schwetzinger SWR Festspielen, dem Kissinger Sommer, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Rheingau Musik Festival und beim Heidelberger Frühling.

Von Beginn ihrer Karriere hatte das Zusammenspiel mit Kollegen einen festen Platz in ihrem Repertoire. Zu ihren Partnern gehören Kit Armstrong, Martin Helmchen, Nils Mönkemeyer, Maximilian Hornung und Andreas Ottensamer. Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verband sie mit dem Autor Roger Willemsen.

In ihren dramaturgisch durchdachten Konzertprogrammen verbindet Hölscher Werke des Barock und des klassisch-romantischen Repertoires mit Musik der Gegenwart. 2018 spielte sie bei den Movimentos Festwochen die Uraufführung des Concertinos für Violine und Streicher, ein frühes Werk von Wolfgang Rihm.

In Heidelberg geboren und ausgebildet von Ulf Hoelscher, Thomas Brandis, Nora Chastain und Reinhard Goebel, erhielt sie bereits in jungen Jahren Preise bei bedeutenden internationalen Wettbewerben.

Franziska Hölscher ist zudem Künstlerische Leiterin der Kammermusikreihe "Klangbrücken" im Konzerthaus Berlin.