• KAMMERMUSIKTAGE METTLACH

     

    Traditionsfestival für Klassikfeinschmecker

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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LATE NIGHT mit Sebastian Manz | Freitag, 31. Juli | 21 Uhr | Saarbrücken (tba)

Zweites Konzert im Rahmen des Kammermusikfests "Franziska Hölscher & Freunde" vom 31. Juli bis 2. August

© Marco Borggreve

Franziska Hölscher // © Irène Zandel

Danae Dörken // © Georgia Bertazzi

Goldmund Quartett // © Gregor Hohenberg

SEBASTIAN MANZ  Klarinette
FRANZISKA HÖLSCHER  Violine
DANAE DÖRKEN  Klavier
GOLDMUND QUARTETT

Florian Schötz, Violine
Pinchas Adt, Violine
Christoph Vandory, Viola
Raphael Paratore, Violoncello

 

Klezmer-Musik, Werke u.a. von Piazzolla und Strawinsky.

 

Die Veranstaltung findet in Saarbrücken statt. Der genaue Veranstaltungsort wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

TICKETS demnächst erhältlich

Seinen großen Durchbruch feierte Sebastian Manz 2008 beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Dort erhielt er den 1. Preis in der Kategorie Klarinette, der seit 40 Jahren nicht mehr in dieser Rubrik vergeben worden war, sowie den begehrten Publikumspreis und weitere Sonderpreise. Zuvor hatte er mit seinem Klavierpartner Martin Klett den Deutschen Musikwettbewerb gewonnen.

Seit 2010 ist Sebastian Manz Soloklarinettist des SWR Symphonieorchesters.

In der Saison 2019/2020 arbeitet Sebastian Manz als Solist mit der Camerata Salzburg, dem Münchener Kammerorchester, den Hofer Symphonikern, dem Symphonieorchester Vorarlberg und dem Sinfonieorchester Liechtenstein. Kammermusikalisch konzertiert er in der Elbphilharmonie Hamburg, im Concertgebouw Amsterdam und beim Heidelberger Frühling.

Seine Begeisterung für das Arrangieren und Komponieren stellt Sebastian Manz immer wieder in Konzerten sowie innerhalb seiner mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Diskografie unter Beweis. Im August 2019 erschien zuletzt sein zwischen Klassik und Jazz angesiedeltes Album The Bernstein Story (Berlin Classics) in Kollaboration mit Sebastian Studnitzky. Im Februar 2017 veröffentlichte Sebastian Manz die Aufnahme der gesamten Klarinettenwerke von Carl Maria von Weber, die mit auszeichnender Resonanz in die Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik (Kategorie Konzerte) aufgenommen wurde. Zudem erhielt Sebastian Manz mit diesem Album in der Kategorie „Konzerteinspielung des Jahres“ (Musik 19. Jhd.) seinen dritten ECHO Klassik.

Die Geigerin Franziska Hölscher ist die künstlerische Leiterin der Kammermusiktage Mettlach. Sie war und ist als Solistin, Kammermusikerin und Festivalleiterin Gast in der Berliner Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Palais des Beaux-Arts Brüssel und der Suntory Hall Tokyo. Sie konzertiert bei der Bachwoche Ansbach, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Schwetzinger SWR Festspielen, dem Kissinger Sommer, dem Rheingau Musik Festival und beim Heidelberger Frühling.

Von Beginn ihrer Karriere hatte das Zusammenspiel mit Kollegen einen festen Platz in ihrem Repertoire. Seit ihrem Debüt mit Martha Argerich gehören Kit Armstrong, Martin Helmchen, Severin von Eckardstein, Nils Mönkemeyer, Maximilian Hornung und Andreas Ottensamer zu ihren Partnern. Mit dem Autor Roger Willemsen verband sie eine künstlerische Freundschaft. Mit ihm entwickelte sie das Bühnenprogramm „Landschaften“, in welchem sie Korrespondenzen zwischen Wort und Musik bilden. Seit einigen Jahren arbeitet sie regelmäßig mit den Schauspielerinnen Katja Riemann und Maria Schrader zusammen.

In ihren dramaturgisch durchdachten Konzertprogrammen verbindet Hölscher Werke des Barock und des klassisch-romantischen Repertoires mit Musik der Gegenwart. 2018 spielte sie bei den Movimentos Festwochen die Uraufführung des Concertinos für Violine und Streicher von Wolfgang Rihm. Ihre kürzlich erschienene CD SEQUENZA wurde von der Presse hochgelobt und mehrfach ausgezeichnet. Als Botschafterin des von Lars Vogt initiierten Projekts „Rhapsody in School“ setzt sie sich für die Vermittlung von klassischer Musik in Schulen ein.

„Ist die junge Pianistin die Entdeckung des Jahres?“ fragte das Klassik-Magazin crescendo – und bejahte. „Auf dem Weg nach ganz oben“ sehen sie auch die Rezensenten des Magazins concerti: Die deutsch-griechische Pianistin Danae Dörken gehört mit gerade sechsundzwanzig Jahren zur Elite der international gefragten Künstler einer neuen Generation, die mit atemberaubender Technik, außergewöhnlicher Bühnenpräsenz und musikalischem Tiefgang Publikum und Musikerkollegen gleichermaßen in ihren Bann schlägt.

Nach ihrem Studium bei Karl-Heinz Kämmerling und Lars Vogt ist sie heute regelmäßiger Gast führender Orchester wie der Münchner Symphoniker, Royal Northern Sinfonia und der Düsseldorfer Symphoniker und konzertiert in der Londoner Wigmore Hall, im Wiener Konzerthaus, Mozarteum Salzburg und KKL Luzern, in der Philharmonie Köln, Philharmonie Essen, im Gasteig München, Konzerthaus Berlin, der Laeiszhalle Hamburg, Tonhalle Düsseldorf, der Alten Oper Frankfurt und im Beethoven-Haus Bonn. Sie ist regelmäßig bei wichtigen Festivals wie dem Kissinger Sommer, den Schwetzinger SWR Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und den “Spannungen” in Heimbach zu erleben. Als leidenschaftliche Kammermusikerin ist sie bereits gemeinsam mit Künstlern wie Lars Vogt, Gustav Rivinius, Sharon Kam, Artur Pizarro, Christiane Oelze, Carolin Widmann, Benedict Klöckner und Katia & Marielle Labèque aufgetreten.

2015 gründete die griechischstämmige Danae Dörken mit ihrer Schwester Kiveli Dörken das Molyvos International Music Festival (MIMF) auf der Insel Lesbos. Zwischen Finanzkrise und Flüchtlingsdrama bringt das MIMF nicht nur die Tradition klassischer Musik nach Lesbos, es stärkt auch die musikalische Beziehung zwischen Deutschland und Griechenland nachhaltig.

Bereits seit nunmehr 10 Jahren überzeugt das Goldmund Quartett durch sein "exquisites Spiel" (SZ) und seine "so vielschichtige Homogenität" (SZ) in ihren Interpretationen der großen klassischen und modernen Werke der Quartettliteratur. Ihre Innerlichkeit, die feine Intonation und die bis ins kleinste Detail erarbeiteten Phrasierungen begeistern das Publikum weltweit.

Die Gewinner des renommierten Melbourne International Chamber Music Competition 2018 wurden von der European Concert Hall Organisation als Rising Stars der Saison 2019/20 ernannt. Ab 2019 spielen sie das Paganini Quartett von Antonio Stradivari, das ihnen von der Nippon Music Foundation zur Verfügung gestellt wird. Darüber hinaus wird dem Quartett im März 2020 der Musikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung verliehen.

Nach ihrem Debüt beim Rheingau Musik Festival im August 2018 begibt sich das Quartett in der Saison 2019/20 zunächst auf Rising Star Tournee in die großen Säle Europas wie die Philharmonie de Paris, Amsterdam Concertgebouw, Festspielhaus Baden-Baden, Palais des Beaux-Arts de Bruxelles, Konzerthuset Stockholm, Wiener Konzerthaus und viele andere. Weitere Höhepunkte der Saison sind Tourneen in Schweden und Australien sowie Auftritte bei den Frankfurter Museumskonzerten, der Streichquartett Biennale Amsterdam und der Hörtnagel Reihe in München. Zu den Highlights der vergangenen Saisons zählen Debüts im Musikverein Graz, Pierre Boulez Saal Berlin und beim Fjord Classics Festival Norwegen.

2016 erschien bei NAXOS die von der Presse hochgelobte Debüt-CD des Quartetts mit Werken Haydns, 2018 die zweite CD des Quartetts mit Werken von Schostakowitsch bei Edel/Berlin Classics.