• KAMMERMUSIKTAGE METTLACH

     

    Traditionsfestival für Klassikfeinschmecker

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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Samstag, 6. Juni | 19 Uhr | Schloss Ziegelberg, Mettlach

© Camila Berrio

> OMAR MASSA | Bandoneon


Programm
 

Girolamo Frescobaldi (ca. 1583-1643)

Toccata No. 7
aus: Secondo Libro di Toccate e Canzone (1627)
 

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Präludium und Fuge in C-Dur (BWV 553)
Nr. 1 der Acht kleinen Präludien und Fugen für Orgel
 

Joseph de Torres y Vergara (1661-1727)

Obra de lleno de séptimo tono
 

Astor Piazzolla (1921–1992)

Lo que vendrá
 

Omar Massa (*1981)

La luz de Andalucía
 

Jesús Ventura (1882-1974)

A la gran muñeca
 

Omar Massa (*1981)

Negro Liso
 

Astor Piazzolla (1921–1992)

Adiós Nonino
 


TICKETS | 25 Euro

inkl. jeweils einem Getränk vor dem Konzert sowie in der Pause

Der Komponist und Bandoneonist Omar Massa wurde 1981 in Buenos Aires geboren und lebt seit 2019 in Berlin. International anerkannt als einer der führenden Künstler des Tango Nuevo und des Bandoneons, erhielt er in Europa mehrere Nominierungen für den Opus Klassik, den Preis der deutschen Schallplattenkritik und die International Classical Music Awards – sowohl als Komponist des Jahres als auch als Instrumentalist des Jahres.

 

Er wirkte in Projekten mit international renommierten Künstlern wie Plácido Domingo, Jonas Kaufmann, Daniel Hope, Paquito D’Rivera, Guy Braunstein, Alondra de la Parra, Fatma Said, Pablo Ferrández, Bruno Delepelaire, Alexis Cárdenas, Ute Lemper, Sarah McKenzie und Kai Strobel mit und nahm für bedeutende Labels wie Deutsche Grammophon und Sony Classical auf.

 

Im Jahr 2023 wurde Omar von der Stadt Krefeld (Deutschland – der Geburtsort des Bandoneons) mit dem Bandoneon-Preis ausgezeichnet. Seine Tourneen wurden vom argentinischen Außenministerium als von „kultureller und künstlerischer Bedeutung für Argentinien“ erklärt.

 

In Argentinien als „einer der brillantesten Bandoneonisten der letzten Jahre“ (Diario de Cuyo, Argentinien) gefeiert, debütierte Omar im Alter von sechs Jahren, als er Piazzollas Musik im Café Tortoni, einem berühmten traditionellen Tangolokal in Buenos Aires, spielte. Mit zwölf Jahren begann er sein Musikstudium am Nationalkonservatorium von Argentinien. Nachdem er für sein Album “Tribute to Piazzolla“ für die wichtigste Auszeichnung der argentinischen Musikindustrie nominiert worden war, lud ihn die Familie von Astor Piazzolla ein, 25 Jahre nach dessen Tod Piazzollas eigenes Bandoneon zu spielen – Massa ist der einzige Musiker, dem dies erlaubt wurde.

 

Als Komponist, der dem Erbe des Tango Nuevo im 21. Jahrhundert eine neue Stimme geben möchte, schrieb Massa zahlreiche Werke für verschiedene Ensembles und erhielt mehrere Kompositionsaufträge in Europa und Amerika. Sein „Concerto for Bandoneon and Chamber Orchestra“ wurde in der Berliner Philharmonie uraufgeführt und später gemeinsam mit dem Berlin Symphony Orchestra unter der Leitung von Mark Laycock aufgenommen. Sein „Stradivarius Duo“ wurde im CBC Glenn Gould Studio in Toronto uraufgeführt und aufgezeichnet. Seine Werke „Tango Etude“ und „The Light from Andalusia“ wurden im Concertgebouw Amsterdam uraufgeführt, ebenso wie „Negro Liso“ und „Tango Lullaby“ beim Schleswig-Holstein Musik Festival. „Caminos y Desvíos“ erlebte seine Uraufführung im Konzerthaus Berlin, während „Suite Patagonia“ und „Concertango“ im Palace of Fine Arts in Mexiko präsentiert wurden. Sein „Interlude for Bandoneon and Strings“ wurde an der Universität Brasília uraufgeführt.

 

Als Solist trat Massa mit zahlreichen Symphonieorchestern auf, darunter das Gürzenich-Orchester Köln, das Berlin Symphony Orchestra, das Asturias Symphony Orchestra, das Rumänische Nationale Radioorchester, die Moldawische Philharmonie, die Bieler Symphoniker und die Philharmonie Brașov, sowie vielen weiteren Orchestern in Amerika und ganz Europa. Er spielte in bedeutenden Konzertsälen wie dem Lincoln Center for the Performing Arts (New York), dem Concertgebouw (Amsterdam), der National Concert Hall (Dublin), dem Teatro Colón (Buenos Aires), dem Konzerthaus Berlin, dem Palace of Fine Arts (Mexiko), beim George Enescu Festival (Bukarest), der Berliner Philharmonie und bei Deutsche Grammophons Yellow Lounge.

 

Massa war zudem Komponist und musikalischer Leiter von Theater- und Tanzproduktionen, darunter die Inszenierung des Stücks „A Touch of the Poet“ von Eugene O’Neill im Jahr 2014 unter der Regie von Barry Primus (Actors Studio – American Film Institute) mit Choreografie von Julie Arenal (Originalchoreografin des Broadway-Musicals „Hair“). Im Jahr 2023 arbeitete er außerdem mit der New Yorker Ballettsolistin Unity Phelan zusammen, die bei dem PAAX GNP Festival zu Omars Musik tanzte.

 

(Text automatisch ins Deutsche übersetzt – Quelle: www.omarmassa.com)