• KAMMERMUSIKTAGE METTLACH

     

    Traditionsfestival für Klassikfeinschmecker

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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Sonntag, 14. Juni | 16 Uhr | Schloss Ziegelberg, Mettlach

© Arlet Ulfers / Michael Herdlein  /  © Sammy Hart

> TASSILO PROBST | Violine
> AMADEUS WIESENSEE | Klavier

 

 


Programm
 

Cesar Franck (1822-1890)
Sonate für Violine und Klavier A-Dur
 

Jeno Hubay (1858-1937)
Carmen Fantasy

 
- Pause -
 

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate Nr 9 A-Dur Op 47 "Kreutzer"


TICKETS | 30 Euro

inkl. jeweils einem Getränk vor dem Konzert sowie in der Pause

Der deutsche Geiger Tassilo Probst zählt ohne Zweifel zu den vielversprechendsten Musikern seiner Generation. Er ist bekannt für seine facettenreiche Darbietung von außergewöhnlicher Virtuosität, emotionaler Tiefe und fesselnder Bühnenpräsenz. Tassilo wurde als Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe wie dem „Concours International de Violon Tibor Varga“ oder dem „Georges Enescu Violin Competition“ ausgezeichnet und konzertierte als Solist mit namhaften Orchestern wie dem Konzerthausorchester Berlin, der NFM-Wroclaw Philharmonic, dem George Enescu Philharmonic Orchestra, der Südwestdeutschen Philharmonie und vielen mehr.

 

Neben seinen solistischen Tätigkeiten ist er auch begeisterter Kammermusiker. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. Daniel Müller-Schott, Alban Gerhardt, Danjulo Ishizaka und Kit Armstrong. Zudem teilte er des Öfteren die Bühne mit dem Pianisten Lang Lang und dem Geiger Daniel Hope, der über ihn sagte: „Tassilo ist ein herausragender junger Geiger und Musiker mit einem starken Willen, einem einzigartigen Klang und einer beeindruckenden Beherrschung seines Instruments“.

 

Die Saison 2025/2026 wird für Tassilo Probst mit einer Konzerttournee in Südafrika beginnen, auf der er neben Rezitalkonzerten und Meisterkursen gemeinsam mit dem Cape Town Philharmonic Orchestra auftreten wird. Zum Jahreswechsel wird auf eine 20-Städte-Tournee mit dem Göttinger Symphonieorchester gehen. Des Weiteren wird er Konzerte mit den Münchner Symphoniker, dem Wuppertaler Sinfonieorchester, der Neubrandenburger Philharmonie und dem Sinfonieorchester in Thessaloniki spielen. Gemeinsam mit seinem Klavierpartner Maxim Lando wird Tassilo Probst in Rezitalkonzerten in Europa und den USA zu erleben sein.

 

Seine Debut-CD „Into Madness“, erschienen 2022 als Co-Produktion des Bayerischen Rundfunks und dem Label Berlin Classics mit dem Pianisten Maxim Lando, wurde bei den International Classical Music Awards als beste Kammermusik CD des Jahres ausgezeichnet. Im Frühjahr 2026 wird seine neue Aufnahme mit den Violinkonzerten von Korngold und Achron, sowie einem Werk des griechischen Komponisten Samaras erscheinen. Diese wurde gemeinsam mit dem Sinfonieorchester Thessaloniki unter der Leitung von Daniel Geis eingespielt.

 

Nachdem Tassilo mit 19 Jahren sein Bachelorstudium an der Hochschule für Musik und Theater München abgeschlossen hat, studierte er im Master bei Prof. Linus Roth an der Universität Augsburg. Zusätzliche musikalische Impulse erhält er bei Prof. Zakhar Bron an dessen Akademie in Interlaken/Schweiz.

 

Tassilo Probst spielt seit Dezember 2022 auf einer True Copy der „Abergavenny“ Antonio Stradivari (1724) von Florian Leonhard Fine Violins London.

Amadeus Wiesensee (*1993) debütierte als Zwölfjähriger mit dem Münchner Rundfunkorchester. Die Süddeutsche Zeitung pries im Juni 2019 die Aufführung des H-Dur-Klaviertrios von Johannes Brahms mit Arabella Steinbacher als „poetisch und rauschhaft auf Weltklasseniveau“ und schrieb anlässlich seines Konzertes zur Eröffnung des Nymphenburger Sommers: „Dieser junge Mann hat ein nahezu unheimliches Gespür für die Dunkelheiten, für das Verhangene, auch Grüblerische und deren Farbigkeiten. So leuchtet er keineswegs nur den Vordergrund der Stücke prächtig aus, sondern er öffnet im musikalischen Prozess gleichsam die dahinterliegenden Echo- und Assoziationsräume. In den besten Momenten scheint es, als könne man die Musik als dreidimensionales Gebilde umwandern."

 

2025/26 debütiert Wiesensee u. a. bei der Schubertiade Hohenems, im Bruckner-Haus Linz, beim Leeds Song Festival, Samos Young Artists Festival, im Palau de la Musica Valencia und kehrt zu Orten und Festivals wie dem Beethovenfest Bonn und Mendelssohn-Haus Leipzig zurück. 2021 wurde er vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mit dem Kunstförderpreis in der Kategorie Musik ausgezeichnet und war der erste Artist-in-Residence des Beethoven-Hauses Bonn. Darüber hinaus wurde er im September 2022 gemeinsam mit seiner Liedpartnerin Katja Maderer mit einem Sonderpreis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie ausgezeichnet.

 

Mit acht Jahren wurde er Schüler von Prof. Thomas Böckheler am Richard-Strauss-Konservatorium in München, ab 2007 Jungstudent bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling am Mozarteum Salzburg. Nach dessen Tod nahm er im Jahr 2013 das Studium bei Prof. Antti Siirala an der Hochschule für Musik und Theater München auf, bei dem er im Anschluss an die künstlerischen Bachelor- und Masterstudiengänge im Rahmen des Masterstudiengangs Neue Musik studierte. Außerdem war er Stipendiat von Yehudi Menuhin Live Music Now München, der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Jürgen-Ponto-Stiftung, der Carl Bechstein Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben.

 

Zahlreiche Meisterkurse u. a. bei Sir András Schiff, Maria João Pires, Richard Goode, Dimitri Bashkirov, Leon Fleisher, Matti Raekallio und Hélène Grimaud ergänzten seine Ausbildung. Besonders nachhaltige Impulse erhielt er von Alfred Brendel, Elisabeth Leonskaja sowie im Liedbereich von Christian Gerhaher und KS Christiane Iven.

 

Zu seinen Kammermusik- und Bühnenpartnern zählten u. a. Klaus Maria Brandauer, Arabella Steinbacher, Eckart Runge, Daniel Müller-Schott, Gustav Rivinius, Veronika Eberle, Julian Prégardien, Lydia Teuscher, Reto Bieri und Pablo Barragán.

 

Einladungen zu Konzerten führten Wiesensee u. a. zum Klavier-Festival Ruhr, zum Schleswig Holstein Musikfestival, zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Bologna Festival, dem Oxford Piano Festival, dem Davos Festival, dem Richard-Strauss-Festival, dem Beethovenfest Bonn, dem Rheingau Musik Festival, dem Würzburger Mozartfest, den Opernfestspielen Gut Immling, den Schwetzinger Mozarttagen, der Musikwoche Hitzacker, dem Nymphenburger Sommer, nach Polen zum Festival Krzyzowa-Music, nach Schloss Elmau, zu den Europäischen Wochen Passau, nach London in die Kirche St. Martin-in-the-fields und auf Einladung von Christian Thielemann ins Konzerthaus Berlin.

 

Amadeus Wiesensee gewann bei nationalen und internationalen Wettbewerben, u. a. beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, beim Karl Lang Wettbewerb, beim Schumann Wettbewerb Zwickau und beim Internationalen Klavierpodium München wiederholt erste Preise. 2018 konnte er sich aus weltweit über hundert Bewerbungen zu den sechs Nominierten für den Internationalen Deutschen Pianistenpreis zählen. Mehrfach war er live in Rundfunksendern wie dem BR, WDR, SWR und der BCC sowie im Bayerischen Fernsehen zu erleben. Im Februar 2019 wurde er von der Münchner Abendzeitung mit dem „Kulturstern des Jahres“ in der Kategorie Klassik ausgezeichnet.

 

Im Januar 2014 debütierte er mit dem Bayerischen Landesjugendorchester mit dem ersten Klavierkonzert von Franz Liszt in der Philharmonie in München, welches von BR-Klassik gesendet wurde. Als Solist spielte er u. a. mit der Deutschen Streicherphilharmonie, dem Münchner Kammerorchester, den Heidelberger Philharmonikern, der Neuen Philharmonie Westfalen, den Bergischen Symphonikern, den Bad Reichenhaller Philharmonikern und dem Bayerischen Landesjugendorchester unter Dirigenten wie Dimitri Jurowski, Michael Sanderling, Sebastian Tewinkel, Peter Kuhn und Clemens Schuldt.

 

Amadeus Wiesensee wurden bereits zahlreiche Uraufführungen von Komponisten anvertraut, wie beispielsweise von Wilfried Hiller, John Foulds, Wolfgang-Andreas Schultz und Birke Bertelsmeier. Amadeus Wiesensees zweites großes Interesse gilt der Philosophie, dem er auch in einem Parallelstudium nachging, welches er an der Hochschule für Philosophie München im Juli 2015 mit dem Bachelor of Arts und Bestnote abschloss. Regelmäßig ist er an der Universität Heidelberg als Referent und Pianist im Rahmen der Heidelberger Vorträge zur Kulturtheorie zu Gast. Darüber hinaus wurde er 2021 als Guest Lecturer am Bard College Berlin eingeladen und hielt einen TED Talk bei TEDxVaduz.