• KAMMERMUSIKTAGE METTLACH

     

    Traditionsfestival für Klassikfeinschmecker

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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Soirée | Freitag, 16. Juli | 19 Uhr | Alte Abtei Mettlach

Lars Vogt // © Anna Reszniak

Franziska Hölscher // © Irène Zandel

Maximilian Hornung // © Marco Borggreve

Quatuor Arod // © Marco Borggreve

LARS VOGT  Klavier
FRANZISKA HÖLSCHER  Violine
MAXIMILIAN HORNUNG  Violoncello
 

QUATUOR AROD

Jordan Victoria, Violine
Alexandre Vu, Violine
Tanguy Parisot, Viola
Samy Rachid, Violoncello

 

 

Robert Schumann (1810-1856)
Fünf Stücke im Volkston op. 102
 

Jörg Widmann (*1973)
Etüde II für Violine solo
 

Robert Schumann
Klavierquintett Es-Dur op. 44


Hinweis bzgl. Covid-19:

Sollte das Konzert aufgrund anhaltender Covid-19-Maßnahmen nicht in der Alten Abtei Mettlach stattfinden können, behalten wir uns eine Verlegung des Veranstaltungsortes in den Zeltpalast Merzig vor. Ticketkäufer werden per E-Mail rechtzeitig über Änderungen informiert.


Lars Vogt hat sich als einer der prominentesten Musiker seiner Generation profiliert. Er wurde 1970 in Düren geboren und machte erstmals auf sich aufmerksam, als er im Jahr 1990 den zweiten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb Leeds gewann. Seine weltweite Karriere als Pianist dauert mittlerweile über 25 Jahre an. Seine Vielseitigkeit als Künstler reicht von der Musik von Bach, Mozart und Beethoven über die Romantiker Schumann, Brahms, Grieg, Tschaikowsky und Rachmaninow bis hin zu zeitgenössischen Werken wie dem fulminanten Lutosławski -Konzert. Während seiner hochkarätigen Karriere als Pianist spielte Lars Vogt mit renommierten internationalen Orchestern wie dem Concertgebouworkest, dem Orchestre de Paris, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia und den Berliner Philharmonikern, dem Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Staatskapelle Dresden, Wiener Philharmoniker, London Philharmonic Orchestra, London Symphony Orchestra, New York Philharmonic, Chicago Symphony Orchestra, The Philadelphia Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra sowie dem NHK Symphony Orchestra. Die Saison 2019/20 markiert seine letzte Saison als Music Director der Royal Northern Sinfonia nach fünf sehr erfolgreichen Jahren in dieser Funktion., bevor er Directeur Musical des Orchestre de chambre de Paris wird. Als Dirigent arbeitete Lars auch mit vielen führenden Orchestern zusammen, darunter den Zürcher Kammerorchestern und dem Orchestre de chambre de Paris, der Camerata Salzburg, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Niedersächsische Staatsorchester Hannover, dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester, dem Warsaw Philharmonic sowie dem Sydney, Singapore und New Zealand Symphony Orchestra. Mit dem Mahler Chamber Orchestra war Lars Vogt im Mai 2019 auf einer viel beachteten Europatournee u. a. in Berlin, Frankfurt und Paris zu Gast.

Die Geigerin Franziska Hölscher ist die künstlerische Leiterin der Kammermusiktage Mettlach. Sie war und ist als Solistin, Kammermusikerin und Festivalleiterin Gast in der Berliner Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Palais des Beaux-Arts Brüssel und der Suntory Hall Tokyo. Sie konzertiert bei der Bachwoche Ansbach, der Schubertiade Hohenems, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Schwetzinger SWR Festspielen, dem Kissinger Sommer, dem Rheingau Musik Festival und beim Heidelberger Frühling. Von Beginn ihrer Karriere hatte das Zusammenspiel mit Kollegen einen festen Platz in ihrem Repertoire. Seit ihrem Debüt mit Martha Argerich gehören Kit Armstrong, Martin Helmchen, Severin von Eckardstein, Nils Mönkemeyer, Maximilian Hornung und Andreas Ottensamer zu ihren Partnern. Mit dem Autor Roger Willemsen verband sie eine künstlerische Freundschaft. Mit ihm entwickelte sie das Bühnenprogramm „Landschaften“, in welchem sie Korrespondenzen zwischen Wort und Musik bilden. Seit einigen Jahren arbeitet sie regelmäßig mit den Schauspielerinnen Katja Riemann und Maria Schrader zusammen. In ihren dramaturgisch durchdachten Konzertprogrammen verbindet Hölscher Werke des Barock und des klassisch-romantischen Repertoires mit Musik der Gegenwart. 2018 spielte sie bei den Movimentos Festwochen die Uraufführung des Concertinos für Violine und Streicher von Wolfgang Rihm. Ihre kürzlich erschienene CD SEQUENZA wurde von der Presse hochgelobt und mehrfach ausgezeichnet. 2021 erscheint das Hörbuch „Roger Willemsens Landschaften“, das sie gemeinsam mit Maria Schrader und Marianna Shirinyan für zweitausendeins eingespielt hat, sowie das Musikvideo „Crossing Views“ mit dem Pianisten Kit Armstrong.

Mit bestechender Musikalität, instinktiver Stilsicherheit und einer außergewöhnlichen musikalischen Reife erobert der Cellist Maximilian Hornung die internationalen Konzertpodien. Als Solist konzertiert er mit so renommierten Klangkörpern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre National de France, den Wiener Symphonikern, dem Swedish Radio Symphony Orchestra, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und den Bamberger Symphonikern unter Dirigenten wie Daniel Harding, Yannick Nézét-Séguin, Mariss Jansons und Bernhard Haitink. Regelmäßig ist er zu Gast auf Podien wie den Philharmonien Berlin, Köln und Essen, dem Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam und der Londoner Wigmore Hall. Seine vielseitige Diskographie umfasst sowohl Solokonzerte als auch prominent besetzte kammermusikalische Einspielungen. Gleich für sein erstes Album erhielt er den ECHO Klassik-Preis als Nachwuchskünstler des Jahres (Sony 2011), und auch die Veröffentlichung von Dvořáks Cellokonzert mit den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Sebastian Tewinkel (Sony 2012) wurde mit dem begehrten ECHO ausgezeichnet. Es folgten die Einspielung der wichtigsten Cello-Werke von Richard Strauss mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernard Haitink (Sony 2014) sowie eine CD mit den Cellokonzerten von Joseph Haydn mit der Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda (Sony 2015). 2017 erschien bei der Deutschen Grammophon eine hoch gelobte Einspielung von Schuberts Forellenquintett mit u. a. Anne-Sophie Mutter und Daniil Trifonov.

Das Quatuor Arod, benannt nach einem feurigen Pferd aus Tolkiens Roman "Der Herr der Ringe", hat mit seinem leidenschaftlichen Spiel den ARD Musikwettbewerb 2016 für sich entschieden. Die vier jungen Franzosen, alle in ihren Mittzwanzigern, zeigten eindrucksvoll, wie unkonventionell und mitreißend, virtuos und lebendig klassische Kammermusik sein kann. Seit seiner Gründung im Jahr 2013 wurde das Quatuor Arod mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2014 und 2015 war es Preisträger der FNAPEC European Competition und des Carl Nielsen Kammermusikwettbewerbs in Kopenhagen; 2016 folgte der 1. Preis beim ARD Musikwettbewerb in München. Das Quatuor Arod konzertiert in bedeutenden europäischen Sälen wie dem Palais des Beaux-Arts in Brüssel, dem Auditorium du Louvre und dem Centre de Musique de Chambre in Paris. Darüber hinaus war es zu Gast in Marseille, Bordeaux, Montpellier, Kopenhagen, Genf, Hannover, Heidelberg und Bremen. Auch Sommerfestivals wie das Rheingau Musik Festival, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Août Musical de Deauville, das Festival Septembre Musical de Montreux sowie das Verbier Festival stehen auf dem Spielplan. Die vier am Conservatoire national supérieur de musique de Paris ausgebildeten Musiker studieren nun bei Mathieu Herzog und Jean Sulem und haben eine Residenz bei der Chapelle Musicale Reine Elisabeth in Brüssel mit dem Artemis Quartett inne. Das Quatuor Arod arbeitet außerdem eng mit dem Quatuor Ebène und dem Quatuor Diotima zusammen. 2017 unterzeichnete das Quartett einen exklusiven Plattenvertrag mit Erato; im Herbst 2017 erschien ihr erstes Album mit Mendelssohn-Quartetten.