• KAMMERMUSIKTAGE METTLACH

     

    Traditionsfestival für Klassikfeinschmecker

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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"Grenzgänger"-Konzert | Sonntag, 20. Juni | 11 Uhr | Zeltpalast Merzig

Alexej Gerassimez // © Nikolaj Lund

Omer Klein // © Alexander Heil

ALEXEJ GERASSIMEZ  Schlagwerk
OMER KLEIN  Klavier

 

"Firebird"

Variationen und Interludien zu Igor Strawinskys „Feuervogel“ von Alexej Gerassimez und Omer Klein.

Für etwas brennen oder an etwas verglühen, auf den Flügeln der Freiheit schweben oder haltlos in der Luft hängen? Alles hat seine zwei Seiten, so auch die Assoziationen, die man mit „Feuer“ und „Vogel“ verbindet. In ihrem gemeinsamen Programm „Firebird“ bewegen sich Perkussionist Alexej Gerassimez und Jazzpianist Omer Klein in diesem Spannungsfeld.
 
Inspiration und Ausgangsmaterial für ihre eigenen Kompositionen ist dabei eines der vielschichtigsten Werke der Musikgeschichte: Strawinskys „Feuervogel“ spannt erneut seine schillernden Flügel auf und stürzt sich wie Phönix aus der Asche in ein klangliches Abenteuer voller Leichtigkeit und Leidenschaft direkt ins Chaos und wieder zurück.

 

Klein / Gerassimez
Variation 1 on „Firebird“ by Igor Strawinsky
 

Alexej Gerassimez (*1987)
Piazonore
 

Omer Klein (*1982)
Our Sea
 

Alexej Gerassimez
Afreim
 

Klein / Gerassimez
Variation 2 on „Firebird“ by Igor Strawinsky
 

Alexej Gerassimez
Spiraton
 

Omer Klein
Radio Mediteran
 

Alexej Gerassimez
Enni
 

Klein / Gerassimez
Variation 3 on „Firebird“ by Igor Strawinsky

Der 1987 in Essen geborene Perkussionist Alexej Gerassimez ist als Musiker so vielseitig wie sein Instrumentarium. Sein Repertoire reicht von Klassik und Neuer Musik über Jazz bis zu Minimal Music und erweitert sich zusätzlich durch eigene Kompositionen. Als Solist ist Alexej Gerassimez Gast international renommierter Orchester (u. a. NDR Radiophilharmonie Hannover, Münchner Philharmoniker, Konzerthausorchester Berlin, SWR Symphonieorchester, Rundfunksinfonieorchester Berlin) unter der Leitung von Dirigenten wie Tan Dun, Kristjan Järvi, Eivind Gullberg Jensen, Jonathan Stockhammer, John Axelrod und Michel Tabachnik. Die Düsseldorfer Tonhalle hat für Alexej Gerassimez ein neues Schlagzeugkonzert bei dem neuseeländischen Komponisten John Psathas in Auftrag gegeben. Die Uraufführung findet im Juni 2020 im Rahmen des weltweiten „Pastoral Projects“ statt, das anlässlich der Feierlichkeiten zu Beethovens 250. Geburtstag (BTHVN 2020) gemeinsam mit dem Weltklimasekretariat der Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. Zu seinen Partnern zählen die Pianisten Arthur und Lucas Jussen und der Jazzpianist Omer Klein. Mit dem SIGNUM saxophone quartet geht Alexej Gerassimez in dem neu konzipierten Programm „Starry Night“ ab Januar 2020 auf eine „Reise durch das Universum“. Große Erfolge feierte Alexej Gerassimez im Frühjahr 2019 u.a. im Prinzregententheater München, Konzerthaus Dortmund und beim Heidelberger Frühling mit seinem neuen Konzept-Programm „Genesis of Percussion“. Konzerte führten den ehemaligen Preisträger des ARD-Wettbewerbs bereits nach China, Südkorea, die USA, die Schweiz und die Niederlande und zu Festivals wie Schleswig-Holstein Musik Festival, Beethovenfest Bonn und Niedersächsische Musiktage. Regelmäßig ist er bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern zu Gast, im Sommer 2017 hat er als Artist in Residence seine Instrumente und Kompositionen in über 20 unterschiedlichen Konzerten vorgestellt. Seit November 2017 ist Alexej Gerassimez Professor für Schlagzeug an der Hochschule für Musik und Theater in München.

„Kaum jemand vereint Groove und Romantik so organisch wie Omer Klein.“ (Piano News)

 

Omer Klein, 1982 in Netanja geboren, begann sein Jazzstudium als Teenager und seine Konzertkarriere im Alter von 16. Mit 23 Jahren zog er nach Boston, um am New England Conservatory bei Danilo Perez zu studieren, und bald weiter nach New York, wo er Schüler von Fred Hersch und ein wichtiger Teil der Szene mit Auftritten im Blue Note oder bei Jazz at Lincoln Center wurde. Omer Klein, mittlerweile Steinway-Künstler, gewann 2015 den Förderpreis des Landes NRW und wurde für sein Trio-Album „Fearless Friday“ für den ECHO Jazz nominiert. Der internationale Star tourt als Solist und mit seinem Trio um die Welt. Alljährlich unterrichtet er einen Kurs am Jerusalem Music Center, im Rahmen eines vom Pianisten Murray Perahia initiierten Programms. „Ich bin begeistert von der Geschichte des Klaviers und der Musik im Allgemeinen“, erklärt Omer Klein. „Diesen Reichtum dadurch zu erleben, dass ich die Werke der großen Meister spiele, ermöglicht es mir, immer neue Wege zu finden, meine eigenen Ideen auszudrücken.“ Als Exklusivkünstler von Warner Music hat Klein bisher zwei Aufnahmen für das Label gemacht. Für das Album Sleepwalkers (2017) wurde das Omer Klein Trio mit dem ECHO KLASSIK 2018 ausgezeichnet. Er trat als Solist und Bandleader u.a. in der Elbphilharmonie Hamburg, beim North Sea Jazz Festival, in der Alten Oper Frankfurt, beim Nice Jazz Festival, in der Queen Elizabeth Hall in London, beim Bremer Musikfest, bei Jazz at Lincoln Center, bei den Dresdner Musikfestspielen, in der Swing Hall Tokyo und beim Schleswig-Holstein Musik Festival auf. Zu den kommenden Höhepunkten im Jahr 2021 gehören Kleins Debüts in der Philharmonie Berlin und im Wiener Konzerthaus sowie die Premiere einer neuen Komposition für Theater und Tanz am Schauspiel Frankfurt.