• KAMMERMUSIKTAGE METTLACH

     

    Traditionsfestival für Klassikfeinschmecker

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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Matinée | Sonntag, 28. Juni | 11 Uhr | Zeltpalast Merzig

© Susanne Diesner

Preisträger und Stipendiaten der

MONET BLÄSERQUINTETT

Anissa Baniahmad, Flöte
Johanna Stier, Oboe
Marc Gruber, Horn
Theo Plath, Fagott
Nemorino Scheliga, Klarinette

 

Joseph Haydn
Divertimento B-Dur Hob. II:46

 

Jean Francaix
Quintette à vent No.1

 

György Ligeti
6 Bagatellen für Bläserquintett

 

Paul Taffanel
Quintette à vent

TICKETS | 28 Euro

Der Eintrittspreis beinhaltet ein kostenloses Pausengetränk.

Informationen zu Ermäßigungen finden Sie auf der Ticket-Seite.

Die  Flötistin Anissa Baniahmad erhielt ihren ersten Flötenunterricht im Alter von neun Jahren. Ab 2006 erhielt sie am Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt Unterricht bei Professor Paul Dahme, Soloflötist an der Oper Frankfurt. Fünf Jahre später wurde sie dort in das „Pre-College“ aufgenommen.

Während eines Auslandaufenthaltes nahm Anissa Baniahmad in Houston (Texas) an der Shepherd-Music-School / Rice-University Unterricht bei Dr. Catherin Ramirez.

Seit 2012 ist sie Studentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Zunächst studierte sie in der Klasse von Professor Paul Dahme, seit 2013 bei Professorin Stephanie Winker, ehemals Soloflötistin am Gewandhaus Leipzig.

Die junge Flötistin gewann zahlreiche 1. und 2. Bundespreise bei Jugend musiziert. Sie wurde 2010 mit dem Sonderpreis für moderne Musik beim Wettbewerb „Musik Talente“ ausgezeichnet,  im Folgejahr mit den Sonderpreisen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und der Deutschen Stiftung Musikleben. Zusätzlich erhielt sie einen Kammermusik-Förderpreis für Alte Musik sowie ein Stipendium des Dr. Hoch’s Konservatorium. 2013 gewann sie den 2. Preis beim internationalen Wettbewerb „Concours pour Jeunes Solistes“ in Luxemburg.

Seit 2015 ist sie Stipendiatin der Mozart Gesellschaft Dortmund und im Jahr 2016 wurde sie in die Förderung der Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen.

Anissa Baniahmad hat bereits zahlreiche Orchestererfahrungen sammeln können:

nachdem sie im Landesjugend-Sinfonieorchester Hessen und dem Bundesjugendorchester gespielt hat, ist sie seit 2016 Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie.

Außerdem spielte sie seit 2012 als regelmäßige Aushilfe im Frankfurter Opern- und Museumsorchester, in dem sie für die Spielzeit 2015/2016 einen Zeitvertrag erhielt.

Weitere Aushilfstätigkeiten führten sie unter anderem auch zum DSO Berlin, den Bamberger Symphonikern und dem Ensemble Resonanz.

Als leidenschaftliche Kammermusikerin spielt sie Konzerte in verschiedensten Besetzungen.

Zudem ist sie Mitglied des 2014 gegründeten Monet Bläserquintetts, mit dem sie im Frühjahr 2016 nach erfolgreicher Teilnahme am Deutschen Musikwettbewerb ein Stipendium und einen Sonderpreis erhielt.

Ab September 2017 studierte Anissa Baniahmad im Rahmen des Erasmus-Programms für ein Jahr in Paris am "Conservatoire National Supérieur de Musique" bei Prof. Philippe Bernold.

Im Oktober 2018 begann sie ihr Masterstudium bei Prof. Christina Fassbender an der UdK in Berlin.

Für die Spielzeit 2019/20 wird sie als Solo-Flötistin bei den Hamburger Symphonikern tätig sein.

Johanna Stier, geb. 1991 in München, erhielt seit ihrem elften Lebensjahr Oboenunterricht bei Stephan Pieger.

Im Jahr 2008 wurde sie als Jungstudentin in die Klasse von Mario  Kaminski an der Musikhochschule München aufgenommen. Zusätzliche Förderung erhielt sie durch den Oboisten der Berliner Philharmoniker, Christoph Hartmann. Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ gewann sie mehrere Bundespreise und den Sparkassen-Sonderpreis für herausragende künstlerische Leistungen.

Im Jahr 2010 nahm Johanna Stier ihr Musikstudium bei Prof. Klaus Becker in Hannover auf. Zwei Jahre später wechselte sie nach Stuttgart in die Klasse von Prof. Christian Schmitt und schloss dort im Juli 2014 ihr Bacherlorstudium mit Bestnote ab.

Schon seit ihrer Jugend ist Johanna Stier eine begeisterte Orchestermusikerin. Sie war langjähriges Mitglied des Bayerischen Landesjugendorchesters und spielte von 2014 - 2016 als Akademistin bei den Bamberger Symphonikern. Weitere Erfahrung sammelte sie als mehrfaches Mitglied des Schleswig-Holstein Festivalorchesters, bei der Jungen Deutschen Philharmonie und der NDR Radiophilharmonie.

Auch solistisch ist die junge Oboistin oft zu hören, unter anderem bereits mit dem Kammerorchester des Schleswig-Holstein Musikfestivals, der Bad Reichenhaller Philharmonie und dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim.

Außerhalb der Orchestertätigkeit widmet sie sich dem Spiel auf der Oboe d'amore, einem selten gepielten Nebeninstrument der Oboe, und der Kammermusik in verschiedensten Besetzungen.

Hierbei wird sie durch ein Stipendium der Villa Musica Rheinland-Pfalz gefördert, wodurch sie die Möglichkeit erhält über mehrere Jahre hinweg an der Seite renommierter Solisten und Professoren aufzutreten. Im Jahr 2016 erhält Johanna Stier den Förderpreis der Villa Musica Rheinland-Pfalz.

Nach Engagements im Sinfonieorchester St. Gallen und im Staatstheater am Gärtnerplatz München, gehört Johanna Stier seit September 2017 der Oboengruppe des NDR Elbphilharmonieorchesters an.

In dieser Spielzeit spielt sie als Solo-Oboistin der NDR Radiophilharmonie Hannover.

Marc Christian Gruber, 1993 geboren, bekam schon im Alter von 4 Jahren seinen ersten Hornunterricht bei Hornpädagoge Sebastian Rakow in Wesel und später bei Andrea Kramer in Moers. Seine weiterführende Ausbildung erhielt er maßgeblich als Jungstudent bei Prof. Joachim Pöltl in Düsseldorf und als Student bei Prof. Paul van Zelm in Köln. Weitere Impulse erhielt er von Hermann Baumann, Erich Penzel, Prof. Christian Lampert und Froydis Ree Wekre.

 

Marc Gruber ist mehrfacher Preis- und Sonderpreisträger im Wettbewerb „Jugend Musiziert“, 2010 erhielt er zudem ein Stipendium der „internationalen Musikakademie Frankfurt“ für „Moderne Musik“. Ebenfalls für sich entscheiden konnte er den süddeutschen Kammermusik-Wettbewerb und als erster Blechbläser überhaupt den Förderpreis „Debut um elf“. Weiterhin ist er seit 2013 Stipendiat der renommierten Mozartgesellschaft Dortmund und war 2014 Preisträger bei der Lions European Musical Competition. 

 

2016 gewann er beim internationalen Musikwettbewerb der ARD den 2. Preis, sowie den Brüder-Busch Sonderpreis und den Publikumspreis.

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Auch solistisch hat er zahlreiche Auftritte, unter anderem mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Orchesterzentrum Dortmund und der Würtembergischen Philharmonie Reutlingen.

Mit letzterem Orchester brachte er auch 2014 seine Debut-CD als Solist heraus, auf welcher die Sinfonia Concertante von Wolfgang Amadeus Mozart für vier Solobläser und Orchester zu hören ist.

 

Als Kammermusik-Partner ist Marc Gruber mit namhaften Ensembles und Solisten wie dem Schumann-Quartett, dem Linos Ensemble, dem Mannheimer Streichquartett, HR-Brass und als festes Mitglied des Monet-Bläserquintetts im Rahmen nationaler und internationaler Festivals aufgetreten. Dies tat er unter anderem bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Mit dem Monet-Bläserquintett wurde er 2016 Stipendiat und Sonderpreisträger des Deutschen Musikwettbewerbs.

 

Schon früh sammelte Marc Gruber Orchestererfahrung in verschiedenen Jugendorchestern, wie dem Landesjugendorchester NRW, dem Bundesjugendorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie und dem European Union Youth Orchestra. Hier führten in Tourneen durch China, Japan, Korea und ganz Europa.

 

Von 2014 bis 2016 war er der bisher jüngste Solohornist des Bonner Beethovenorchesters und ist seit April 2016 in dieser Position beim Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks angestellt.

 

Weitere Engagements erhielt er bereits beim Königlichen Concertgebouworkest Amsterdam, dem WDR Sinfonieorchester, beim Radio Filharmonisch Orkest Hilversum, den Bochumer Sinfonikern und dem Gürzenich Orchester Kö

Theo Plath gehört als Solist, Kammermusikpartner und Orchestermusiker zu den gefragtesten Fagottisten seiner Generation.

 

Die Deutsche Stiftung Musikleben präsentierte den jungen Fagottisten erstmals 2009 bei einem Konzert im Hamburger Hotel Louis C. Jacob. Im folgenden Jahr spielte er beim traditionellen Sommerkonzert der Stiftung in St. Severin zu Keitum auf Sylt und 2011 bei einem Konzert in Melsungen. 2018 war er beim Kammermusikfest der Deutschen Stiftung Musikleben im Großen Saal der Elbphilharmonie zu hören. Auf Vorschlag der Stiftung war er bei Kooperationspartnern zu erleben, darunter das Schleswig-Holstein Musik Festival und die Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Dank einer Patenschaft erhielt Theo Plath von 2010 bis 2017 ein monatliches Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben.

 

Für sein Spiel wird er bei zahlreichen Wettbewerben mit ersten Preisen ausgezeichnet, etwa beim Internationalen Aeolus-Wettbewerb, dem Crusell-Wettbewerb in Finnland und dem Deutschen Musikwettbewerb. Die Deutsche Stiftung Musikleben zeichnete ihn mit dem Hans Sikorski-Gedächtnispreis sowie mehreren Sonderpreisen aus. 2018 erspielte er sich den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, verbunden mit einem Jahresstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben.

Beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2019 wurde er mit dem dritten Preis ausgezeichnet. 

 

Wichtige musikalische Impulse erhält er von Sergio Azzolini, Klaus Thunemann, Nikolaus Maler und Dag Jensen, bei dem er seit 2009 studiert, inzwischen an der Hochschule für Musik und Theater München.

 

Theo Plath tritt solistisch unter anderem mit dem Beethoven Orchester Bonn und dem Münchner Kammerorchester auf und ist in Sälen wie dem Konzerthaus Dortmund oder der Elbphilharmonie Hamburg zu hören. 

 

Als gefragter Kammermusiker ist er regelmäßiger Gast internationaler Kammermusik-Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den „Spannungen“ im innogy-Kraftwerk in Heimbach oder dem Davos Festival, wo er mit Künstlern wie Vilde Frang, Christian Tetzlaff, Nils Mönkemeyer, Maximilian Hornung und Lars Vogt zusammenarbeitet; zudem ist er Mitglied des Monet Bläserquintetts. 

 

Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit den Pianisten Fabian Müller und Aris Alexander Blettenberg.

 

Im Jahr 2018 ist Theo Plath Fagottist der Deutschen Radiophilharmonie, seit Herbst 2019 ist er als Solo-Fagottist beim hr-Sinfonieorchester tätig.

 

Zahlreiche auf CD erschienene Aufnahmen dokumentieren sein kammermusikalisches Schaffen, im Februar 2020 erscheint seine erste Solo-CD mit Fagottkonzerten von Weber, Jolivet, Crusell und Bitsch beim Label Genuin, aufgenommen gemeinsam mit der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern unter der Leitung von Leo McFall. 

 

Regelmäßig engagiert er sich für die Initiative „Rhapsody in School“ und gibt bei Besuchen in Schulen seine Begeisterung für klassische Musik an Kinder und Jugendliche weiter.

Der 1995 geborene Nemorino Scheliga erhielt im Alter von 10 Jahren den ersten Klarinettenunterricht von seinem Vater. Ab 2008 war er Schüler beim Klarinettisten der Dortmunder Philharmoniker Martin Bewersdorff, bis er im Oktober 2013 sein Studium bei Prof. Norbert Kaiser an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart begann.

 

2009 und 2012 errang Nemorino Scheliga den 1. Bundespreis bei „Jugend musiziert“ in der Solowertung und erhielt zusätzlich zahlreiche Sonderpreise der Deutschen Stiftung Musikleben. Kurz darauf wurde er bei „WESPE 2012‘‘ mit dem Sonderpreis der Irino-Foundation für „Die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes‘‘ ausgezeichnet. 2012 gewann er ebenfalls den 1. Klarinettenwettbewerb der Deutschen Klarinettengesellschaft, sowie den „Concours pour jeunes solistes‘‘ der UGDA in Luxemburg.

 

In den Jahren 2011 bis 2013 war er Mitglied im Bundesjugendorchester, wo er unter renommierten Dirigenten wie Michael Sanderling und Sir Simon Rattle zahlreiche Konzerte in Europa und Asien gab.  

 

Seit seinem Debut als 14-jähriger Solist mit dem „Korean Symphony Orchestra“ konzertierte Nemorino Scheliga u. a. mit den Bergischen Symphonikern, dem Deutschen Klarinettenchor, den Dortmunder Philharmonikern und dem Kammerorchester der Dortmunder Philharmoniker.

Auch im Bereich der Kammermusik ist Nemorino Scheliga sehr aktiv. So spielte er bei Festivals wie dem Liesborner Kammermusikfestival oder dem Schleswig-Holstein Musik Festival in verschiedenen Besetzungen, vom Duo bis zum Nonett. Er ist Mitglied des 2013 gegründeten Monet-Quintetts.

 

Zusätzliche Anregungen erhielt er auf Meisterkursen, u. a. bei Ralph Manno, Reiner Wehle, Sabine Meyer, Hans-Dietrich Klaus, Johannes Gmeinder, Jörg Widmann und Martin Spangenberg.

Er wird als Stipendiat von der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Villa Musica sowie der Mozart Gesellschaft Dortmund gefördert.

 

Derzeit spielt er als Solo-Klarinettist an der Oper Stuttgart.